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CPU und GPU Renderserver

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Renderserver 1-Node 1HE

Individuell konfigurierte Renderserver von picturetools bieten das Beste, was der Markt an High-End-Leistung hergibt: Bis zu 144 echte CPU- oder über 12.000 GPU-Cores in einem 2HE-Gehäuse!
CPU und GPU Renderserver
SYS-6018R-TDW
Preis: 1.995,00 €
(2.374,05 € inkl. MwSt.)
2374,05
Lieferzeit: 3 Tage
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1HE Serversystem für 2x Intel XEON CPUs (nicht enthalten!), 500GB System SSD, Windows 10 Pro 64bit, 32GB RAM, fertig konfiguriert und betriebsbereit
 

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Vielen unserer Kunden ist es bereits bekannt, aber auch wenn Sie diese Seiten erstmals besuchen und darüber nachdenken, eine Geschäftsbeziehung zu uns aufzubauen, haben Sie möglicherweise schon davon gehört:

 

Wir dürfen uns rühmen, der mit Abstand führende Anbieter im deutschsprachigen Raum für Renderserver zu sein. Und das gilt sowohl für den Verkauf, als auch für die kurz- oder langfristige Vermietung derartiger Spezial-Systeme! Einen dementsprechend großen Teil nimmt die folgende Beschreibung ein.

 

Begriffsdefinitionen

Beginnen wir mit einigen unumgänglichen Begriffsdefinitionen - denn auch, wenn Sie vermutlich wissen wozu man derartige Geräte braucht, werden oftmals und gerade im Internet viel Begriffe nicht ganz korrekt verwendet:

 


Renderfarm

Als Renderfarm bezeichnet man eine Anzahl von Render- oder GPU-Servern, zusammengefasst in einem oder mehreren 19”-Schränken. Zu einer Renderfarm gehören neben den einzelnen Servern typischerweise auch mindestens noch ein Netzwerk-Switch. Je nach Einsatzzweck und gewünschten Workflow kann auch eine im 19”-Schrank untergebrachte Maus/Tastatur/Monitor-Kombination dazu gehören - diese kann per KVM-Verbinder auf die einzelnen 19”-Einheiten geschaltet werden, was die Wartung vereinfacht. Auch eine Zentrale USV (https://de.wikipedia.org/wiki/Unterbrechungsfreie_Stromversorgung) kann zum Umfang einer Renderfarm gehören, genauso wie zum Beispiel ein eigenes Speichersubsystem, auf dem die zu berechnenden (zu “rendernden”) Daten abgelegt werden, damit die Renderfarm gänzlich unabhängig von den 3D-Arbeitsplätzen tätig werden kann.

 


Render-Mangement-Software = Thinkbox Deadline

Im Zusammenspiel mehrer ggf. sogar zahlreicher 3D-Visualisierungsarbeitplätze und einer Renderfarm ist eine Software unabdingbar, die es Teamleitern und Administratoren gleichermassen erlaubt, Renderjobs zu verwalten, zu priorisieren, auszuwerten und überhaupt die gesamte Renderfarm von zentraler Stelle aus zu überwachen. Marktführend ist hierbei "Thinkbox Deadline", dass wir Ihnen unter dem gleichnamigen Produkteintrag auf unserer Website vorstellen.

 


Renderserver

Renderserver sind Computer, deren Hauptaufgabe darin besteht, zu berechnende Prozesse zu beschleunigen. Von der Arbeitsstation eines Anwenders, zum Beispiel also vom 3D-Animationsarbeitsplatz aus, werden Prozesse via Netzwerk an eine Renderserver weitergeleitet. Renderserver stellen (wahlweise) CPU- oder GPU-gebundene Rechenleistung via Netzwerk zur Verfügung. Das ist also Rechenleistung die entweder vom Prozessor (der CPU) eines Computers erbracht wird.  Oder Rechenleistung, die von der GPU (siehe https://de.wikipedia.org/wiki/Grafikprozessor) erbracht wird.

Folglich gibt es beim Design von Renderservern hauptsächlich eine Maxime: So viele (leistungsfähige!) CPUs oder GPUs wie technisch machbar auf dem geringstmöglichem Raum unterzubringen.

Aktuell bringen bei den CPU-basierten Renderservern unsere 4-Node-Systeme maximal acht moderne Intel-CPUs der höchsten Leistungsklasse in einem 2-HE-Gehäuse unter. Bei den GPU-basierten Renderservern können vier GeForce-GPUs in einem 1-HE-System Platz finden.

An das Netzwerk sind Renderserver via GBit-Ethernet, 10GigE oder auch Infiniband-Schnittstellen angebunden. Umso komplexer die zu erbringende Berechnung, umso geringer ist typischerweise die Netzwerklast. Im Bereich der Visualisierung in der von uns vornehmlich betreuten Branche reichen in den meisten Fällen Standard-Netzwerksschnittstellen mit einer Bandbreite von 1 GBit/s aus.

In der Natur der Sache liegt ebenfalls, dass an Renderservern typischerweise keine Monitore angeschlossen werden, da sie komplett über das Netzwerk gesteuert werden.

 


Node

Als Node, englisch für “Knoten” oder “Knotenpunkt” wird eine Einheit bezeichnet, die genau einen Computer im Netzwerk darstellt. Unsere 4-Node-Systeme beispielsweise, bringen auf 2 HE vier eigenständige Dual-CPU-Computer unter. Unsere 2-Node-Systeme belegen im Serverschrank lediglich eine HE und bieten zwei eigenständige Dual-CPU-Systeme. Und die 1-Node-Systeme bieten pro Gehäuse mit je einer HE genau einen Rechner mit zwei High-End-CPUs.

Verglichen damit, stellt auch unser GPU-basierter Renderserver lediglich einen Node dar - in einem 1-HE-Gehäuse sind zwar vier GPUs untergebracht diese stecken jedoch im PCIe-Bus eines einzigen Rechners.

Jeder CPU-basierte Render-Node verfügt über zwei Hochleistungs-CPUs mit zahlreichen Kernen (Cores).

Jeder GPU-basierte Render-Node verfügt über vier GPUs. Selbstverständlich hat auch ein GPU-basierter Node zwei CPUs (diese sind zum Betrieb der vier GPUs unerlässlich), aber diese lassen wir bei unseren Betrachtungen außen vor, da deren Rechenleistung nicht dem Netzwerk zur Verfügung gestellt wird. Ausserdem verwenden wir an dieser Stelle preiswertere CPUs mit wenigen Cores, geringer Taktrate und nierdigerem Stormverbrauch.

 


CPU/GPU

Eine CPU ist der Hauptprozessor eines Computers und übernimmt dort zentrale Aufgaben (siehe https://de.wikipedia.org/wiki/Prozessor). Dual-CPU-Systeme verfügen über zwei dieser generischen Prozessoren, die alle anfallenden Aufgaben in einem Computer steuern und alle Algorithmen berechnen können.

GPUs hingegen werden in Form von Grafikkarten in PCIe-Slots hinzugesteckt. Aktuelle CPUs können jeweils zwei GPUs verwalten (genau genommen haben sie genug Busbandbreite, um zwei PCIe-Gen3-Steckplätze der modernsten Generation anzubinden, in denen dann jeweils eine GPU steckt)

Wo eine CPU eine “eierlegende Wollmilchsau” darstellt, ist eine GPU gleichermassen hochspezialisiert.

 


Core

Jede CPU hat aktuell bis zu 18 CPU-Kerne (siehe https://de.wikipedia.org/wiki/Mehrkernprozessor). Generell steht die Taktrate einer CPU jedoch der Anzahl von Kernen entgegen. Oder anders: Umso weniger Cores eine CPU hat, umso höher ist die Geschwindigkeit, mit der die CPU getaktet werden kann.

GPUs hingegen haben tausende (!) von Kernen oder Cores. Diese sind einzeln betrachtet natürlich bei weitem nicht so leistungsfähig und schon gar nicht so universell programmierbar, wie die Kerne einer CPU. Aber das wird durch die die schiere Masse nicht nur kompensiert - wie oben beschrieben können GPUs sogar die wirtschaftlich attraktivere Basis für Algorithmen darstellen.

 

 

Unsere CPU-basierten Renderserver basieren auf der Technologie des amerikanischen Herstellers Super Micro Computers Inc., allenthalben auch unter dem Kürzel Supermicro oder SMC bekannt (siehe https://de.wikipedia.org/wiki/Super_Micro_Computer), einem vergleichsweise kleinen, hochspezialisierten und seit über 20 Jahren im High-End-Computing-Bereich etablierten Herstellers. Aus den von Supermicro und Intel verfügbaren Komponenten entwickeln und bauen wir Komplettlösungen in Form von CPU- basierten Renderservern.

 

Technisch gesehen könnten wir diese Systeme auch Renderworkstations nennen, denn das zum Einsatz kommende Betriebssystem ist eine 64-Bit Windows-Workstation Version. Die Server-Version des Betriebssystems wäre nur teurer, und die Maschinen benötigen die Funktionalität einer Server-Software in keiner Art und Weise. Insofern führt “lediglich” die Bauform und die Art der Nutzung der Geräte dazu, dass diese als Server bezeichnet werden.

 


Design-Ziele

Der konsequente Verzicht auf Komponenten, die nicht der Leistung dienen, ist die

Maxime beim Design unserer CPU-basierten Renderserver. Möglichst preiswert so viel wie möglich Rechenleistung auf kleinstem Raum unterzubringen, wäre eine andere Formulierung dieses Zieles. Daher verzichten wir auf alles, was nicht notwendig ist: Aufwändige Tower-Gehäuse mit großem Platzbedarf, zum Beispiel. Statt separater Grafikkarten kommt im Service-Fall der On-Board-VGA-Adapter zum Einsatz. Und bis zu vier Nodes in einem Renderserver teilen sich ein einziges, redundantes Netzteil. Zudem verzichten wir typischerweise auf schnelle aber teurere SSDs und nutzen die gute, alte Technik rotierender Festplatten. Denn außer zum Hochfahren (booten) der Systeme werden die Festplatten meist ja nicht verwendet.

 


Laut & Heiss = Server-Raum

Es sei ganz deutlich gesagt: Ohne einen Serverraum ist der Betrieb unserer Renderserver nicht denkbar. Neben einer bedeutenden Stromaufnahme ist auch die erzeugte Wärmelast nicht unerheblich. Beides Bedarf einer näheren Betrachtung:

Je nach Bedarf, bieten wir CPU-basierte Renderserver in Gehäusen mit einer oder zwei Höheneinheiten (HE) an. In Jeder Höheneinheit können ein oder zwei Nodes mit je zwei CPUs untergebracht werden. Unser Top-Modell namens 4-Node-Renderserver verfügt also über acht CPU der modernsten Generation in einem gerade mal gut 5cm hohen Gehäuse.

 

Kleines Rechenbeispiel, gefällig?

Moderne CPUs benötigen Pi-mal-Daumen 125 Watt Leistung, mal acht sind das 1000 Watt. Hinzu kommen etwa 10% Abfallleistung des Netzteils sowie kleinere Verbraucher wie Festplatten und Speicherriegel. Wir rechnen daher mit 1200 Watt Stromverbrauch pro 4-Node-System. Das ist nur konsequent, denn schlussendlich entspricht ein 4-Node-System vier eigenständigen Dual-CPU-Workstations der modernsten Klasse. Und deren Verbrauch setzt man typischerweise mit um die 300 Watt an, solange keine umfassende Peripherie darin montiert ist.

Selbstverständlich muss diese Wärmelast auch aus dem sehr flachen und vergleichsweise langen Gehäuse abgeführt werden. Dafür können aufgrund der geringen Bauhöhe nur Ventilatoren mit einem kleinen Durchmesser zum Einsatz kommen - die dafür umso schneller rotieren müssen. Das führt zu einem erhöhten Lärmpegel. Und der ist, das sei hier ganz deutlich gesagt, erheblich. Sie möchten keinem Ihrer Mitarbeiter zumuten, in einem Raum mit einer Serverfarm zu arbeiten.

 


Mehrere Stromkreise oft unabdingbar

Multipliziert man diese Wärmelast mit der Anzahl der eingesetzten Renderserver (viele unserer Kunden betreiben typischerweise drei, vier oder mehr Renderserver als eine Renderfarm), erreicht man schnell Werte, die einem elektrischen Heizofen oder einem Radiator entsprechen: Vier 4-Node-Renderserver à 1200 Watt ergeben 4800 Watt, das ist fast das Doppelte von dem, was ein typischer Heizofen verbraucht. Und tatsächlich: Wenn eine Renderfarm ‘nen Job bearbeitet, können Sie ganz schnell körperlich spüren, wie die Temperatur im Serverraum ansteigt! Insofern ist eine ordentliche Klimaanlage im Serverraum unabdingbar. Aber das wäre ebenfalls der Fall, wenn Sie dort acht, 16 oder mehr Dual-CPU-Workstations unterbringen würden….

Im übrigen muss aber auch der Strom, der diese ganze Wärme produziert, ja irgendwo her kommen: Wir empfehlen, nicht mehr als zwei 4-Node-Renderserver an einem normalen, mit 16  Ampere abgesicherten Stromkreis zu betreiben. Jedoch bieten viele professionelle Serverräume ohnehin mehrere Phasen oder ggf. sogar Drehstromanschlüsse.

 


Weshalb eigentlich keine Server von HP?

Oft werden wir gefragt, weshalb wir als Partner von Hewlett-Packard zwar HP Workstations, nicht aber HP Server für Renderzwecke verkaufen. Darauf gibt es eine einfache Antworten: Ein Renderserver ud ein HP Server haben gerade mal den Namen gemeinsam, sonst aber nicht viel.

 

HP-Server sind als zentrale Bestandteile einer Bürostruktur mit einer Menge zusätzlicher Software und Serviceleistungen ausgestattet: Als Beispiel seien hier lediglich Windows Server als (deutlich teureres) Betriebssystem und eine Vielzahl von Werkzeugen zur Verwaltung der Servers aus der Ferne genannt (siehe https://de.wikipedia.org/wiki/Fernwartungssoftware). Außerdem bieten HP-Server oftmals integrierte RAID-Controller, viel Platz für Festplatten und booten von SSDs. Und nicht zuletzt  der umfassende Service den HP im Fehlerfalle bietet sind alles gute Gründe, zu einem HP Server zu greifen, wenn er das zentrale IT-Element in einer Unternehmensstruktur darstellt - denn niemand will lange warten, wenn der zentrale Server nicht funktioniert und daher kaum ein Mitarbeiter mehr produktiv sien kann.

 

Renderserver jedoch benötigen all das nicht: Windows in der Workstation-Version, Festplatten statt SSDs, kaum Platz für zusätzlichen Storage - all das ist ideal für einen Renderserver bei dem es ja “lediglich” darum geht, möglichst viel Rechenleistung möglichst preiswert auf kleinstem Raum unterzubringen. Und selbst wenn einer der Nodes einmal nicht das tut, was er soll: CPU-basierte Renderserver bietet vier weiterhin laufende Nodes pro Gehäuse und auch einen CPU-basierten Renderserver sieht man bei unseren Kunden nur in seltenen Fällen alleine. Will sagen: So schlimm ist der Ausfall eines Nodes nicht, zudem wir defekte Geräte ebenfalls innerhalb von 2-3 Werktagen austauschen können.

 


Renderserver vs. Blades

Mitunter werden unsere Renderserver auch mit Blade-Architekturen verglichen (siehe https://de.wikipedia.org/wiki/Bladeserver), was ebenfalls gänzlich falsch ist: Das Ziel beim Design von Blade-Servern besteht darin, möglichst viele Nodes in einem Gehäuse unterzubringen, dabei ist aber die Rechenleistung eines einzelnen Nodes von geringer Bedeutung. Grob gesagt, hat ein moderner Bladeserver mit 10 Nodes ungefähr die gleiche Rechenleistung wie unser CPU-basierter Renderserver mit seinen vier Nodes. Da jedoch in unserer Branche die Software-Lizenzen typischerweise pro Node berechnet werden, ist das höchste Ziel immer, soviel Leistung wie möglich pro Node zu erreichen - nur dann ist die Gesamtbetrachtung der Wirtschaftlichkeit aus Kosten für die Hardware und die zugehörigen Renderlizenzen komplett. Um bei obigen Beispiel zu bleiben: Auf Blade-Servern müssten Sie fast das dreifache an Software-Lizenzen einkalkulieren, als das bei den CPU-basierten Renderservern von uns notwendg ist.

 

Renderserver vs. Billig-PCs / Rendercubes

Auch der Vergleich unserer Renderserver mit einer Anzahl x billiger No-Name-PCs, nebeneinander aufgestellt und als Renderfarm betrieben, ist für viele unserer Kunden naheliegend und selbstverständlich zuersteinmal durchaus legitim. Dabei gilt in vielen Bereichen das im letzten Abschnitt gesagte: Schlussendlich sind immer die Gesamtkosten des Systems zu betrachten und diese beziehen selbstverständlich die oftmals nicht zu unterschätzenden Kosten der Render-Software mit ein. Die meisten Render-Softwares in unserer Branche (Vray, cebas, Maxwell...) werden pro Node lizenziert. Das bedeutet andersherum: Umso höher die Rechenleistung  eines Nodes, umso geringer die Kosten für die Software - da schlussendlich zur Erzielung derselben Gesamtleistung weniger Nodes benötigt werden.
Wenn man nun einen fairen Vergleich zwischen Billig-PCs mit der identischen Rechenleistung z.B. unseres 4-Node-Renderservers zieht, werden Sie feststellen, daß unsere Renderserver keineswegs signifikant teurer sind, als die gleiche Anzahl "neben- oder übereinander gestapelter PCs". Das hat einen einfachen Grund: Im High-End-Bereich, bei dem alles auf die maximale Rechenleistung ausgelegt ist, bestimmt nur ein einziger Faktor maßgeblich den Preis der Gesamtlösung und das ist... na? Genau! Die Kosten der Intel-CPUs selbst. Um wieder den Vergleich zu userem 4-Node-Server zu ziehen: Etwa 80% der Kosten bedingen sich durch die acht verwendeten Xeon-CPUs. Bauform, Netzteil, Gehäuse  und Entwicllung fallen da nur marginal ins Gewicht.
In der Praxis stellen sich schon 12 nebeneinander gestellte PCs als schwer zu verwalten heraus - sei es die Stromversorgung, der Austausch fehlerhafter Komponenten, die Administrierbarkeit auf Netzwerkebene oder schlichtweg der Platzbedarf von 12 Tower- bzw Desktop-Gehäusen - für all das bieten unsere Renderserver (um bei obigem Beispiel zu bleiben) auf nur 6 HE eine kompakte, betriebssichere und leicht zu administrierende Lösung. Ganz ohne signifikante Zusatzkosten.
 

GPU-basierte Renderserver sind denen mit mehreren CPUs gegenüber im Prinzip sehr ähnlich - mit dem Unterschied, dass diese Rechenleistung, die vom Grafikprozessor (GPU) zur Verfügung gestellt worden ist, via Netzwerk abrufbar machen.

 

Der Trend, GPUs nicht auf Grafikkarten und dort zur Erzeugung aufwendiger Bildschirmdarstellungen einzusetzen, sondern diese wie spezialisierte CPUs zu verwenden, begann vor etwa 5 bis 10 Jahren. Damals erreicht Grafikkarten auf einmal Leistungsklassen, deren Rechenleistung mit der von CPUs nicht nur gleichzusetzen ist, sondern diese in einigen Fällen  um ein Vielfaches übertrifft. “In einigen Fällen” lässt sich dabei in der Theorie recht deutlich konkretisieren: Überall dort, wo sich Rechenprozesse massiv parallelisieren lassen (siehe https://de.wikipedia.org/wiki/Paralleler_Algorithmus), sind sie geeignet, durch GPUs erheblich schneller berechnet zu werden als durch CPUs. In der Praxis ist das gerade in der Visualisierungsbranche recht oft der Fall, vornehmlich im Bereich des Renderings/Raytracings (photorealistischer) Bilder sowie im Bereich der Kompression bzw. der Encodierung von Videomaterial. Stark vereinfacht gesagt, kann hier jedes Pixel in einem eigenen Prozess bearbeitet werden, was der Arbeitsweise von GPUs mit ihren tausenden von Rechenkernen entgegen kommt.

 

Es ist also zwar einerseits so, dass in unseren GPU-Servern vier GeForce-Karten zum Einsatz kommen, dennoch wird an den GPU-Servern kein einziger Monitor angeschlossen, da die Rechenleistung der GPUs auf den GeForce-Karten nur für die Beschleunigung von Algorithmen, nicht aber für für die Darstellung komplexer Bildschirmgrafiken benötigt werden.

Selbstverständlich bedarf es bei den Lizenzen für die auf GPU-Servern installierte Software einer anderen Version, als bei Renderservern.

 


Sichere Investition

Kaum ein Feld der IT-Technologie entwickelt sich dermaßen schnell, wie das der GPU-Leistung. Unsere GPU-basierten Renderserver sind für die absehbare Zeit in der Lage, die jeweils neueste GPU-Technologie einzusetzen - denn GPUs können ganz einfach durch uns oder Sie selbst vor Ort ausgetauscht werden.

 


Laut & Heiss = Server-Raum

Es sei ganz deutlich gesagt: Ohne einen Serverraum ist der Betrieb auch unserer GPU-basierten Renderserver kaum denkbar. Neben einer bedeutenden Stromaufnahme ist auch die erzeugte Wärmelast nicht unerheblich. Beides Bedarf einer näheren Betrachtung:

 

Unsere GPU-basierten Renderserver besitzen zu reinen Verwaltungszwecken zwei CPUs und sind mit vier GeForce-GPUs der modernsten Bauart ausgestattet. Unser Top-Modell  verfügt also über zwei CPU mittlerer Leistung und 4 High-End-GPUs in einem gerade mal gut 2,5cm hohen Gehäuse (1 HE). Kleines Rechenbeispiel gefällig: Die erwähnten CPUs benötigen Pi-mal-Daumen 100 Watt Leistung, mal zwei sind das 200 Watt. Ausserdem etwa 250 Watt pro GPU. Hinzu kommen etwa 10% Abfallleistung des Netzteils sowie kleinere Verbraucher wie Festplatten und Speicherriegel. Wir rechnen daher mit 1300 Watt Stromverbrauch pro GPU-Renderserver.

Selbstverständlich muss diese Wärmelast auch aus dem sehr flachen und vergleichsweise langen Gehäuse abgeführt werden. Dafür können aufgrund der geringen Bauhöhe nur Ventilatoren mit einem kleinen Durchmesser zum Einsatz kommen - die dafür umso schneller rotieren müssen. Das führt zu einem erhöhten Lärmpegel. Und der ist, das sei hier ganz deutlich gesagt, erheblich. Sie möchten keinem Ihrer Mitarbeiter zumuten, in einem Raum mit einer Serverfarm zu arbeiten.

 

 


Mehrere Stromkreise oft unabdingbar

Multipliziert man diese Wärmelast mit der Anzahl der eingesetzten Renderserver (viele unserer Kunden betreiben typischerweise drei, vier oder mehr Renderserver als eine Renderfarm), erreicht man schnell Werte, die einem elektrischen Heizofen oder einem Radiator entsprechen: Vier Renderserver à 1300 Watt ergeben 4900 Watt, das ist fast das Doppelte von dem, was ein typischer Heizofen verbracht. Und tatsächlich: Wenn eine Renderfarm ‘nen Job bearbeitet, können Sie ganz schnell körperlich spüren, wie die Temperatur im Serverraum ansteigt! Insofern ist eine ordentliche Klimaanlage im Serverraum unabdingbar. Aber das wäre ebenfalls der Fall, wenn Sie dort entsprechend viele Dual-CPU-Workstations mit jeweils vier GPUs unterbringen würden….

 

Im übrigen muss aber auch der Strom, der diese ganze Wärme produziert, ja irgendwo her kommen: Wir empfehlen, nicht mehr als zwei Renderserver an einem normalen, mit 16  Ampere abgesicherten Stromkreis zu betreiben. Jedoch bieten viele professionelle Serverräume ohnehin mehrere Phasen oder ggf. sogar Drehstromanschlüsse.

 


Kein Vergleich mit anderen Servern

Obwohl sich der Vergleich unserer GPU-basierten Renderserver mit Blade-Servern schon aus den Erläuterungen im Reiter “CPU-basierte Renderserver” verbietet, sei ein weiterer Aspekt erwähnt: Das von uns angebotene System ist der weltweit einzige 1-HE-Server mit vier GeForce-GPUs. Es gibt zwar durchaus spezielle Blade-Server, die bis zu 20 TESLA-GPUs aufnehmen. Das jedoch ist ein äußerst spezieller Anwendungsbereich, meist für Lösungen im Bereich der Finanzmathematik. Die auf den ersten Blick höhere Leistung von TESLA-GPUs verliert ihren betriebswirtschaftlichen Vorteil durch die hohe Packungsdichte der von uns verwendeten, erheblich preiswerteren GeForce-GPUs - denn TESLA-GPUs kosten etwa das Vierfache der aktuellen GeForce-GPU-Generation, ohne dass diese im, bezogen auf den Einsatz im Visualisierungsmarkt relevanten Bereich, leistungsfähiger wären.

 

 

Alle unsere CPU- und GPU-basierten Renderserver bieten wir nicht nur individuell konfiguriert zum Kauf sondern auch zur Kurz- oder Langzeitmiete an - und auch ein Leasingmodell ist, wie bei all unseren Produkten, verfügbar.

 

Unter dem Produktnamen “CPU und GPU Renderserver zur Miete” gehen wir dabei nochmals ausführlich auf die bei der Miete wichtigen Fakten ein. An dieser Stelle jedoch möchten wir Ihnen einige Anhaltspunkte und Fragestellungen an die Hand geben, die Ihnen helfen können zu entscheiden, welches das richtige Modell für Sie ist:

 

  • Benötigen Sie die geplante Render-Kapazität dauerhaft oder nur in Spitzenzeiten?

  • Handelt es sich dabei um einmalige oder (saisonal) wiederkehrende Jobs?

  • Für viele Kunden ist es sinnvoll, ein oder zwei 4-Node-Server anzuschaffen um in Spitzenzeiten derer weitere hinzuzumieten. Kommt das für Sie in Frage?

  • Mit welcher Vorlaufzeit können Sie Spitzenlasten im Rendering absehen?

  • Techniker und Operator votieren oftmals für die Anschaffung von Renderservern - Geschäftsführer und Controller hingegen, ziehen gern das Mietmodell vor.

  • Sofern die Anschaffungskosten für Renderserver nicht aus dem Cashflow Ihres Unternehmens heraus getätigt werden können, ist eine eventuelle Zinslast für die Aufnahme von Krediten unbedingt in die Anschaffungskosten mit einzubeziehen.

  • Wir sorgen dafür, dass gemietete Render-Server immer über eine aktuelle Technik verfügen. Gekaufte Renderserver veralten in unserer Branche sehr schnell - CPU- und GPU-Upgrades müssen daher bei der langfristigen Betrachtung der Gesamtbetriebskosten (Total-Cost-of-Ownership, siehe https://de.wikipedia.org/wiki/Total_Cost_of_Ownership) mit einbezogen werden.

  • Bitte beachten Sie, das zu einem Kauf von Renderserver immer auch die Lizenzierung der dazu passenden Software-Lizenzen gehört und beziehen Sie auch diese Größe mit in Ihre Kalkulation mit ein. Im Mietmodell hingegen können die von Ihnen benötigte Software-Lizenzen oftmals auch "temporär angeschafft" werden.

  • Die Anschaffungskosten beim Kauf eines Renderservers können Sie steuerlich lediglich über mehrere Jahre hinweg geltend machen. Mietkosten hingegen wirken sich im Monat der Rechnungsstellung gewinnmindernd aus.  

 

 

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