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HP Z640 Workstation

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HP Z640 2x2.00Ghz 14 Core

Mit der Z640 bietet HP eine Workstation an, deren Einsatz im Visualisierungsbereich nur unter bestimmten Voraussetzungen sinnvoll erscheint.
HP Z640 Workstation
00018730
Preis: 5.490,00 €   4.990,00 €
(5.938,10 € inkl. MwSt.)
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2xIntel E5-2660v4 2.00Ghz 14 Core CPU, 32GB ECC RAM, ohne Grafik, Win 7/10 Pro 64, 512GB System SSD, Tastatur, Maus, +/- DVD R/W, 925W Netzteil, 3 Jahre Garantie
 

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HP Z640 Workstations

 

Mit der Z640-Linie bietet HP Workstations einen Zwitter zwischen den Z440- und Z840-Geräten. Einerseits mit Dual-CPUs der Z840-Linie versehen, bietet die Z640 andererseits aber nicht die besseren Erweiterungsmöglichkeiten der Z840-Linie.

Unserer Erfahrung bei picturetools nach ist das ein ungesundes Verhältnis von CPU-Leistung und Erweiterbarkeit. Und da die Z640-Geräte auch nur geringfügig preiswerter sind als vergleichbare Modelle der Z840-Linie ist das Preis-/Leistungsverhältnis schlechter als bei der Z840-Reihe. Deshalb haben wir die Geräte der Z640-Reihe meist auch nicht in großen Stückzahlen lagernd und standardmäßig nicht in unseren Preislisten aufgeführt - bei Interesse erteilen wir aber auf Anfrage gern entsprechend Auskunft.

Teilweise bieten wir Ihnen hier aber auch HP Z640 Workstations zu sehr guten Konditionen an, diese haben dann einen deutlichen Preisvorteil zum Listenpreis als auch zur Z840.

 

Die vollständigen technischen Spezifikationen der Z640 finden Sie unten.

 
 


 

Wie schon unter dem ersten Reiter dieses Produkts erläutert, sehen wir die Produktfamilie der HP Z Turbo Drive als die für viele Einsatzbereiche wichtige, leistungssteigernde Option zu den stationären HP-Workstations an.

 

HP Z Turbo Drives sind PCIe-Steckkarten, auf denen SSD-ähnlicher Speicher untergebracht ist. Diese SSD-artigen Speichermodule sind jedoch nicht wie üblich via einer SATA-Schnittstelle sondern direkt via des PCIe-Bus mit dem Computer verbunden. Dadurch wird der Flaschenhals „SATA“ bei der Datenübertragung umgangen. Ein HP Z Turbo Drive ist demnach, vereinfacht gesagt, eine sehr, sehr schnelle SSD.

 

In der Praxis nutzt man das HP Z Turbo Drive meist dazu, mindestens die Systempartition nebst Betriebssystem-Caches dorthin zu verlagern. Oft ist es aus Leistungsgründen auch sinnvoll, die Caching-Daten der genutzten Applikation auf das HP Z Turbo Drive auszulagern. Render-Daten einer Visualisierungs-Software gehören jedoch nicht hierhin, sie sind in den meisten fällen einfach zu hochvolumig.

 

Das Ergebnis ist in jedem Falle eine deutlich performantere und reaktionsschnellere Arbeitsumgebung, wie sie alleine mit SSDs oder schnelleren CPUs oder mehr RAM nicht erreicht werden kann - beachten Sie dazu bitte auch die Tabelle mit Geschwindigkeitsvergleichen weiter unten.

 


 

Aktuell sind in der Produktlinie zwei verschiedene Modelle verfügbar:

HP Z Turbo Drive G2

Dieses Modell ist erhältlich mit 256 oder 512 GByte Kapazität. Bei sequenziellen Lese- und Schreibzugriffen ist das HP Z Turbo Drive G2 nahezu doppelt so schnell wie das nicht mehr verfügbare Vorgängermodell HP zTurbodrive. Das G2-Modell ist von der Kapazität her nicht erweiterbar und kommt mit einem PCIe-Gen3-x4-Steckplatz aus.

Der Hauptvorteil des HP Z Turbo Drive G2 liegt darin, dass es in allen HP Workstations nutzbar ist, die über einen entsprechenden PCIe-Steckplatz verfügen. 

 


HP Z Turbo Drive Quad Pro

Das neueste Modell der Produktlinie kann bis zu vier Speichermodule mit jeweils 256 oder 512 GByte Kapazität aufnehmen - damit sind maximal 2 TB superschneller, interner Speicher realisierbar. Von Werk aus kann das HP Z Turbo Drive Quad Pro wahlweise mit ein, zwei, drei oder vier Modulen bestückt bestellt werden. Die nicht benutzten Modulsteckplätze können später jederzeit nachgerüstet werden.

Unabhängig davon, wieviele Module zum Einsatz kommen, ist der Betrieb des HP Z Turbo Drive Quad Pro aktuell nur in den Workstation-Modellen HP Z440, HP Z640 und HP Z840 möglich - frühere Modelle oder Workstations anderer Hersteller werden derzeit nicht unterstützt.

 

ACHTUNG:

Um die volle Leistung zu erreichen, benötigt jedes Modul 4 PCIe-Lanes. Nutzt man also zwei Module, gehört die Steckkarte mindestens in einen PCIe-Gen3-x8-Steckplatz; nutzt man alle 4 Modulsteckplätze eines HP Z Turbo Drive Quad Pro, sollte die Karte in einen PCIe-Gen3-x16-Steckplatz. Bitte prüfen Sie in jedem Falle vor dem Kauf eines HP Z Turbo Drive Quad Pro die Verfügbarkeit eines solchen Steckplatzes in Ihrer Workstation - gerne sind wir Ihnen dabei auch behilflich, Anruf oder Email genügt!

 

Ist das HP Z Turbo Drive Quad Pro mit mehreren Modulen ausgestattet, können diese auch in einem (Software)-RAID-Verbund betrieben werden. Der Einsatz als Bootpartition, also als Laufwerk, auf dem das Betriebssystem untergebracht ist, ist dann nur noch sehr eingeschränkt möglich (siehe dazu das angehängte FAQ zur HP Z Turbo Drive Familie).

 


„Sudden power loss protection“ beim HP Z Turbo Drive Quad Pro

HP ist zudem der erste Hersteller, der für seinen PCIe-basierten „superschnellen Festplatten-Ersatz“ damit wirbt, dass dieser bei plötzlichem Stromausfall keine Daten verliert. Zugegeben, auch wir haben uns gefragt: Was soll das? Eine Festplatte oder eben ein SSD-Modul verlieren bei Stromausfall doch ohnehin keine Daten… und wir haben geforscht… und sind zu dem Ergebnis gekommen, dass diese Besonderheit des HP Z Turbo Drive Quad Pro durchaus sinnvoll ist.

Für die technisch Interessierten unter Ihnen, hier die Erklärung in Kürze: SSD-Module können aus technischen Gründen zwar einzelne Speicherzellen lesen, die Daten aber nur im Verbund mehrerer Speicherzellen (sogenannter Speicherzeilen) wieder schreiben. Daraus resultieren u.a. die teils erheblichen Unterschiede zwischen Lese- und der Schreibgeschwindigkeit bei HP Z Turbo Drives (siehe Tabelle unten).

Um dieses Manko zu kompensieren, verfügen auch SSD-Module über einen kleinen, noch schnelleren Zwischenspeicher (Cache), in dem alle Daten gesammelt werden, die der Computer auf das SSD-Modul schreiben möchte - und zwar genau so lange, bis wieder eine ganze Speicherzeile „in einem Rutsch“ geschrieben werden kann. Was aber nun, wenn genau zu der Mikrosekunde, zu der der Cache der SSD-Module halb voll ist, der Strom ausfällt? Dann gehen die Daten im Cache verloren. Das mögen zwar nur wenige Byte sein, aber auch deren Verlust ist im Grunde inakzeptabel und stellte bisher ein deutliches Manko aller PCIe-basierten SSD-Speicher dar (im übrigen auch des HP Z Turbo Drive G2!).

Durch den Einsatz stromspeichernder Kondensatoren auf der neuen HP Z Turbo Drive Quad Pro wird nun in jedem Falle auch der Inhalt der (ggf. halb gefüllten) Caches bis zu dem Moment beibehalten, bis die Workstation wieder normal mit Strom versorgt wird - und dann werden die zwischengespeicherten Daten auf die SSD-Module geschrieben.

 


Geschwindigkeitsvergleich

 

  Turbo Drive Quad Pro * Turbo Drive G2 SATA SSD  SATA
HD
seq. lesen 9000 MB/s 2150 MB/s 550 MB/s 150 MB/s
seq. schreiben 5800 MB/s 1550 MB/s 500 MB/s 150 MB/s
zufälliger Zugriff 1200K IOPS 300K IOPS 100K IOPS 0.46K IOPS

 

* Die Werte des HP Z Turbo Drive Quad Pro wurden in einer Konfiguration mit vier als RAID0 konfigurierten Modulen ermittelt. 

Workstations für jeden (anspruchsvollen) Bedarf

Einer der drei größten Hersteller von IT-Hardware, die Firma Hewlett-Packard, ist seit vielen Jahren der präferierte Hardware-Partner von picturetools. Mit seiner Produktlinie mobiler und stationärer Workstations sowie zugehöriger Displays deckt er nahezu jeden unterschiedlichen Bedarf all jener Kreativen ab, die im Bereich der Visualisierung, der Animation oder des Videoschnitts arbeiten.

 

HP hat sich in der Visualisierungs- und Entertainment-Branche in den letzten 10 Jahren einen hervorragenden Ruf erarbeitet, in dem die Produkte, Konfigurationen und Dienstleistungen auf die besonderen Bedürfnisse dieser Branche zugeschnitten wurden.

 

Was HP Z Workstations von No-Name-Workstations unterscheidet

Nun, aber was sind diese “besonderen Bedürfnisse” im Einzelnen? Da sind zuvorderst die Zertifizierungen zu nennen. Nahezu alle großen Software-Hersteller von Visualisierungs-, Videoschnitt- oder Animationslösungen testen ihre Applikationen auf HP-Workstations mit entsprechenden Grafik- und Speichersubsystemen. Auf diesen garantieren die Hersteller dann das erreichen der zu erwartenden Performance. Selbstverständlich ist es so, dass derartige Programme auch auf No-Name-PCs laufen - die Crux sind jedoch immer wieder vorkommende Software-Upgrades: Bei zertifizierten Workstations sichern die Hersteller in der Regel zu, dass auch nachfolgende Generationen der Software  - rückwirkend bis zu einem bestimmten technischen Level - auf eben diesen zertifizierten Plattformen funktionieren werden. Das erhöht die Investitionssicherheit immens und eliminiert den Aufwand, im Rahmen von Software-Upgrades auch die Hardware austauschen zu _müssen_ auf null.  

 

Erwähnenswert sind auch die Service-Leistungen von HP: Ab der Z4x0-Klasse ist im Kaufpreis der Workstations ein 3 Jahre währender Servicevertrag inbegriffen, der einen Austausch defekter Workstations bei Ihnen vor Ort am nächsten Werktag garantiert - ohne Zusatzkosten. Dieser Service-Level kann bei Z2x0-Workstations hinzugekauft und bei allen Workstations auch kostenpflichtig erweitert werden: Zum Beispiel von drei auf fünf Jahre Laufzeit, eine Reaktionszeit von vier statt 24 Stunden oder eine weltweite statt der nationalen Gültigkeit - sprechen Sie uns hier bei Interesse einfach an.

 

Was geschieht im Service-Fall?

Um konkret zu werden, hier einige Beispiele: Im Falle einer defekten Workstation kommt ein Techniker zu Ihnen ins Haus und nimmt den Austausch vor. Ist nur ein Subsystem (zum Beispiel die Grafikkarte oder ein Speicherchip) defekt, wird nur dieses getauscht und Sie können sofort weiterarbeiten. Zeigen jedoch das Motherboard oder mehrere Komponenten defekte an, so wird die komplette Workstation ausgetauscht - umbau zusätzlicher PCIe-Karten in die neue Workstation inklusive. Ist in einem solchem Falle das Bootlaufwerk (auf dem sich Betriebssystem und meist auch Ihre installierten Applikationen befinden) noch einsatzbereit, wird dieses ebenfalls vom HP-Techniker in die neue Workstation umgebaut und Sie können sofort weiterarbeiten. Ist jedoch das Bootlaufwerk defekt, gilt der alte Spruch “wohl dem, der ein aktuelles Backup hat”, wobei wir Sie selbstverständlich im Vorfeld (!) gern beraten, wie ein solch ständig aktuelles Backup des Bootlaufwerks ohne manuellen Aufwand auf Ihrer Seite zu bewerkstelligen ist.

 

Darüberhinaus verfügen auch wir von picturetools ständig über ein großes Lager aktueller HP-Hardware sowie zugehöriger Komponenten und sind gegenüber unseren Kunden so kulant wie nur möglich, wenn es um den Austausch defekter Hardware geht.

 

Die Workstations der Z-Linie sind in ihrem mechanischem Aufbau komplett werkzeuglos zu öffnen und mit Erweiterungen (HDs, SSDs, PCIe-Karten, RAM o.ä.) zu versehen. Bei den größeren Modellen sorgen außerdem spezielle Abdeckungen für eine perfekte Luftzirkulation über die wärmeabgebenden Elemente hinweg. Diese sind so entworfen, dass der Luftzug optimal und damit möglichst leise ist - de facto hört man Z4x0 oder Z8x0 in der Standardkonfiguration beim Arbeiten so gut wie gar nicht.

 

Überhaupt: Die Flexibilität in Sachen Ausstattung ist ein Merkmal der mobilen und stationären Z-Workstations. Sie können aus

  • bis zu 20 verschieden CPU-Konfigurationen mit bis zu 16 Cores (CPU-Kernen, siehe https://de.wikipedia.org/wiki/Mehrkernprozessor),

  • jeder technisch möglichen RAM-Ausstattung,

  • einer großen Auswahl von Grafikkarten bzw GPU-Beschleunigern,

  • SSD- und Speichersubsystemen bzw Storage-Beschleunigern und

  • zahlreichen PCIe-Erweiterungskarten auswählen.

 

Sogar die Wahl der als Betriebssystem installierten Windows- oder Linux-Version steht dem Anwender nahezu frei (ist aber selbstverständlich abhängig von der einzusetzenden Applikation).

 

Individuelle Konfiguration durch picturetools

Vor allem in puncto PCIe-Erweiterungskarten und Speicherlösungen bieten wir von picturetools Ihnen den zusätzlichen Service, diese fertig vorkonfiguriert in Ihre Systeme zu integrieren - auch wenn diese nicht von HP angeboten werden. Dazu gehören zum Beispiel Video-I/O-Karten, Grafikkarten anderer Hersteller oder zahlreiche andere, im Bereich der Medienproduktion verbreitete Expansionboards.

Downloads:

 

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