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ATTO FastFrame Ethernet Adapter

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ATTO FastFrame Dual Channel x8 PCIe Gen3.0 40Gb Ethernet Low Profile Direct Attach Copper

ATTO FastFrame sind 10GBit/s Netzwerk (NIC) und Convergent Network (CNA) Karten für PC und Apple Systeme.
ATTO FastFrame Ethernet Adapter
FFRM-NQ42-DA0
Preis: 974,00 €   945,00 €
(1.124,55 € inkl. MwSt.)
1124,55
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ATTO FastFrame ist eine einfach verständliche und umfassende Sammlung von Produkten, die auf Flexibilität und Leistung ausgelegt sind. 4-, 2- und 1-Kanal Converged Network Adapter und SFP+ Netzwerkkarten besitzen alle hochqualitative SFPs und können mit Direct Attach Copper Verkabelung verwendet werden. 1- und 2-Kanal 10GBASE-T Karten sind montiert auf dem ersten Ein-Chip Niedrigstrom-10GBASE-T-Controller von Intel. Alle FastFrame-Adapter unterstützen ohne Zusatzkosten iSCSI und sind ausgestattet mit Treibern für Windows-Server und Workstations, mehreren Linux-Distributionen und Mac OS X.

 

Mit FastFrame sind Verbindungslösungen möglich, die vom Hochleistungszugang zu Datenservern durch den Zugang zu führenden NAS-Systemen bis zu geswitchten, komplett via CNAs verbundenen FCoE Topologien reichen – ohne teure Upgrades, Add-Ons oder versteckte Kosten. NICs sind rückwärts kompatibel (über Autonegotiation) für ein Phasenupgrade auf 10Gb Ethernet. Die mit ATTOs führenden Fibre Channel Stacks gebauten CNAs unterstützen gleichzeitig TCP/IP, iSCSI und FCoE, wobei jeder Anschluss konfigurierbar ist. Data Center Bridging (DCB) sorgt für Traffic-Priorisierung – eine Notwendigkeit für einen hochqualitativen Service bei iSCSI und beim Betreiben von FCoE converged SANs.

 

  • ATTO hat FastFrame-Netzwerkadapter mit niedrigem Stromverbrauch entwickelt (1/3 niedriger als die Konkurrenz), die zudem stabile, an Maschinengeschwindigkeit grenzende Datenraten über eine große Bandbreite an Dateigrößen hinweg bieten, wodurch eine kalkulierbare und zuverlässige Netzwerkleistung ermöglicht wird.
  • Die FastFrame CNAs sind mit ATTOs Advanced Data Streaming (ADS) ausgestattet, welches Latenz durch kontrollierte Beschleunigung regelt und so für konstant hohe Leistung sorgt.
  • Stufe 1 Partnerschaften verringern die Qualifizierungsdauer für Systembauer.
  • Sollten Sie eine Frage oder ein Problem haben, können Sie bei ATTO mit einer verständlichen, detaillierten Antwort und fachmännischer Unterstützung rechnen.

40 Gigabit Ethernet Network Interface Karten (NICs)

Modell Gb Channels Interface
NQ41 40Gb Single Optical
NQ41 40Gb Single Direct Attached Copper
NQ42 40Gb Dual Optical
NQ42 40Gb Dual Direct Attached Copper

 

10GBASE-T Network Interface Karten (NICs)

Modell Gb Channels
NT12 10Gb Dual
NT11 10Gb Single


10GbE SFP+ Network Interface Karten (NICs)

Modell Gb Channels Interface
NS14 10Gb Quad Optical
NS12 10Gb Dual Optical
NS12 10Gb Dual Direct Attached Copper
NS11 10Gb Single Optical
NS11 10Gb Single Direct Attached Copper

 

25/40/50/100GbE Network Interface Karten (NICs)

Modell Gb Channels Interface
N311 25/40/50/100Gb   Single Optical
N312 25/40/50/100Gb   Dual Optical
N322 25Gb Dual Optical
N351 25/40/50Gb Single Optical
N352 25/40/50Gb Dual Optical

FastFrame NQ41 QSFP+ Optical Interface

Der ATTO FastFrame 1-Kanal NQ41 Optical Ethernet Adapter verbraucht weniger Strom als die Konkurrenzlösungen, bietet aber gleichzeitig einen schnelleren Durchsatz. Das bedeutet, dass die Anwender mehr Daten zu geringeren Kosten übertragen können als mit der Konkurrenz, wodurch die Gesamtbetriebskosten (Total Cost of Ownership) der ATTO 40GbE-Lösung niedriger sind. NQ41 enthält QSFP.

Neben einer breiten Unterstützung von Windows und Linux-Servern und Desktop-Betriebssystemen ist ATTO führend im Bereich der Hochleistungs-I/O-Konnektivität für Mac OS X.

Der NQ41 ist zertifiziert für Autodesk Flame.

 

FastFrame NQ42 QSFP+ Optical Interface

Der ATTO FastFrame 2-Kanal NQ42 Optical Ethernet Adapter verbraucht weniger Strom als die Konkurrenzlösungen, bietet aber gleichzeitig einen schnelleren Durchsatz. Das bedeutet, dass die Anwender mehr Daten zu geringeren Kosten übertragen können als mit der Konkurrenz, wodurch die Gesamtbetriebskosten (Total Cost of Ownership) der ATTO 40GbE-Lösung niedriger sind. NQ42 enthält QSFPs.

Neben einer breiten Unterstützung von Windows und Linux-Servern und Desktop-Betriebssystemen ist ATTO führend im Bereich der Hochleistungs-I/O-Konnektivität für Mac OS X.

Der NQ42 ist zertifiziert für Autodesk Flame.

FastFrame NT12 RJ45

Dank der strukturierten Ehternet-Verkabelung, mit der Netzwerk-Profis vertraut sind, bietet ATTOs FastFrame NT12 10GBASE-T NIC Geschwindigkeiten, die um 47% schneller sind als mit Fibre Channel. Karten, Anschlüsse und Verkabelung sind rückwärts kompatibel mit GigE – und Sie können 10Gb Ethernet über die schon vorhandene Cat6A-Verkabelung laufen lassen. Die FastFrame 10GBASE-T NICs bieten Hochleistungskonnektivität ohne die Kosten- und Kompatibilitätsprobleme von Marken-Optics und twin-ax direct connect Kabeln.

FastFrame NT11 RJ45

Dank der strukturierten Ehternet-Verkabelung, mit der Netzwerk-Profis vertraut sind, bietet ATTOs FastFrame NT11 10GBASE-T NIC Geschwindigkeiten, die um 47% schneller sind als mit Fibre Channel. Karten, Anschlüsse und Verkabelung sind rückwärts kompatibel mit GigE – und Sie können 10Gb Ethernet über die schon vorhandene Cat6A-Verkabelung laufen lassen. Die FastFrame 10GBASE-T NICs bieten Hochleistungskonnektivität ohne die Kosten- und Kompatibilitätsprobleme von Marken-Optics und twin-ax direct connect Kabeln.

 

 

FastFrame NS14 LC SFP

Durch den FastFrame NS14 4-Kanal SFP+ Ethernet Adapter bleiben PCI-Anschlüsse für ein flexibleres Systemdesign erhalten. Gleichzeitig verbraucht er 60% weniger Strom als die Lösungen der Konkurrenz. Der niedrigere Stromverbrauch bedeutet niedrigere Stormkosten, niedrigere Datenzentren-Betriebskosten, und weniger Kopfzerbrechen bezüglich Wärmeableitung. Dieser Hochleistungsadapter enthält hochqualitative einsteckbare optische SFP+ Transceiver – eine versteckte Kostenfalle von anderen Karten – und unterstützt Direct Attach Copper Kabel.

FastFrame NS12 LC SFP

Durch den FastFrame NS12 2-Kanal SFP+ Ethernet Adapter bleiben PCI-Anschlüsse für ein flexibleres Systemdesign erhalten. Gleichzeitig verbraucht er 60% weniger Strom als die Lösungen der Konkurrenz. Der niedrigere Stromverbrauch bedeutet niedrigere Stormkosten, niedrigere Datenzentren-Betriebskosten, und weniger Kopfzerbrechen bezüglich Wärmeableitung. Dieser Hochleistungsadapter enthält hochqualitative einsteckbare optische SFP+ Transceiver – eine versteckte Kostenfalle von anderen Karten – und unterstützt Direct Attach Copper Kabel.

FastFrame NS11 LC SFP

Durch den FastFrame NS11 1-Kanal SFP+ Ethernet Adapter bleiben PCI-Anschlüsse für ein flexibleres Systemdesign erhalten. Gleichzeitig verbraucht er 60% weniger Strom als die Lösungen der Konkurrenz. Der niedrigere Stromverbrauch bedeutet niedrigere Stormkosten, niedrigere Datenzentren-Betriebskosten, und weniger Kopfzerbrechen bezüglich Wärmeableitung. Dieser Hochleistungsadapter enthält hochqualitative einsteckbare optische SFP+ Transceiver – eine versteckte Kostenfalle von anderen Karten – und unterstützt Direct Attach Copper Kabel.

Die ATTO FastFrame 3 Ethernet-Verbindungsprodukte bieten Ihnen konkurrenzlose Leistung, niedrige Latenz und sind flexibel genug, um die anspruchsvollsten und komplexesten Systeme zu unterstützen. Sie unterstützen Geschwindigkeiten von bis zu 100GbE und haben eine Latenz von nur 1μs, dadurch können die FastFrame 3 NICs überall im Datencenter eingesetzt werden.

 

Die FastFrame 3 Produktserie umfasst Single Port 25/40/50/100GbE Modelle, die sich für eine große Bandbreite an Hochleistungsanwendungen eignen.

  • 25/40/50/100 GbE werden unterstützt
  • QSFP28, SFP28, und QSFP+ werden unterstützt (Optics sind nicht enthalten)
  • Eingebaute Hardware-Offloads
  • HVGRE, VXLAN, GENEVE werden unterstützt
  • Erasure Coding Offload
  • NVMe über Fabrics Target Offload (nur 100GbE)
  • 3 Jahre Standardproduktgarantie
  • RoHS-konform

FastFrame N311 QSFP28 Optical Interface

Single Port 25/40/50/100GbE PCIe 3.0 Netzwerk-Adapter

Host Bus: x16 PCIExpress 3.0

 

FastFrame N312 QSFP28 Optical Interface

Dual Port 25/40/50/100GbE PCIe 3.0 Netzwerk-Adapter

Host Bus: x16 PCIExpress 3.0

 

FastFrame N322 SFP28 Optical Interface

Dual Port 25GbE PCIe 3.0 Netzwerk-Adapter

Host Bus: x8 PCIExpress 3.0

 

FastFrame N351 QSFP28 Optical Interface

Single Port 25/40/50GbE PCIe 3.0 Netzwerk-Adapter

Host Bus: x8 PCIExpress 3.0

 

FastFrame N352 QSFP28 Optical Interface

Dual Port 25/40/50GbE PCIe 3.0 Netzwerk-Adapter

Host Bus: x8 PCIExpress 3.0

 

Da sich die meisten der von ATTO angebotenen Produkte rund um die Adaptierung von Schnittstellen drehen, möchten wir an dieser Stelle eine Übersicht der wichtigsten Schnittstellen bieten und deren Unterschiede erläutern. Dabei erhebt die Übersicht keineswegs Anspruch auf Vollständigkeit – vielmehr konzentrieren wir uns hier auf jene Schnittstellen, an denen auch Visualisierungsschaffende nicht vorbei kommen (zumindest dann nicht, wenn sie keinen System- oder IT-Administrator mit der Aufgabe eines Systemdesigns betrauen können :-).

 


SATA

SATA („Serial Advanced Technology Adapter“), kommt aktuell in der Version 3.x daher und ist die bei weitem meistgenutzte Schnittstelle, um Festplatten oder SSDs mit der Mutterplatine eines Computers oder einem RAID-Controller zu verbinden. Aber auch Band- bzw. optische Laufwerke oder gar spezielle, externe SATA-Speichersticks lassen sich per SATA oder eSATA (siehe unten) anbinden. Der Stecker stellt in der aktuellen Revision 3.x keine Stromversorgung zur Verfügung; diese muss über einen separaten Steckkontakt sichergestellt werden. Zu SATA-Geräten führen demnach also in der Regel zwei Kabel, eines für Strom und eines für die Daten. Gerade bei separaten Speichersubsystemen sind jedoch die notwendigen Buchsen fast immer fest auf einer eigenen Platine („Backplane“) verlötet, in welche die Steckkontakte der Festplatten/SSDs direkt eingesteckt werden, ohne dass ein Kabel zum Einsatz kommt („cableless design“).

SATA bietet eine Punkt-zu-Punkt-Verbindung, pro SATA-Verbinder kann also genau ein SATA-Gerät angeschlossen werden. Durchverbindende, sogenannte „throughputs“, sind im SATA-Design nicht möglich. Die maximale Kabellänge beträgt aufgrund der nicht geschirmten und hauptsächlich für den Einsatz innerhalb eines Gehäuses vorgesehenen Kabel maximal 1 Meter. SATA-Stecker sind durch einen L-förmigen Stecker verpolungssicher; die angeschlossenen Geräte sind im laufenden Betrieb an- oder absteckbar (hot-pluggable). SATA-Stecker gibt es mit oder ohne Verriegelung, die vor einer unbeabsichtigten Trennung der Kabelverbindung schützen.

SATA bietet aktuell eine Brutto-Bandbreite von 4,8 GBit/s, was sich in der Praxis auf maximal 450 MByte/s reduziert, die tatsächlich von einem Gerät gelesen oder auf selbiges geschrieben werden können. Derzeit gibt es keine Festplatte am Markt, für die eine SATA-Schnittstelle tatsächlich der Flaschenhals für die Datenübertragungsgeschwindigkeit wäre. Anders sieht das jedoch bei modernen SSDs aus: Einzelne Modelle könnten durchaus mehr als 450 MByte/s übertragen und haben daher in steigendem Maße SAS- statt SATA-Schnittstellen.   

Weitere Informationen unter https://de.wikipedia.org/wiki/Serial_ATA

Bildreferenz: SATA ports von en:User:Berkut - Transfered from English Wikipedia; en:File:SATA ports.jpg. Lizenziert unter CC BY-SA 3.0 über Wikimedia Commons.


eSATA

Der eSATA-Standard ist eine Erweiterung des SATA-Standards. Das „e“ steht dabei für „external“ und definiert, nomen est omen, den Anschluss von SATA-Geräten, die nicht innerhalb des selben Gehäuses wie der Controller und daher extern angebunden sind. eSATA unterscheidet sich von SATA hauptsächlich in der Form der verwendeten Kabel und Buchsen. Aufgrund einer zusätzlichen Abschirmung der Datenkabel, die zum Schutz gegen Strahlungsinterferenzen notwendig ist, wurde die Form des Steckers leicht geändert. Das erhöht auch die maximale Kabellänge von einem auf zwei Meter.

Weitere Informationen unter https://de.wikipedia.org/wiki/Serial_ATA

Bildreferenz: „SATA2 und eSATA-Stecker“. Das Original wurde von Smial in der Wikipedia auf Deutsch hochgeladen - Übertragen aus de.wikipedia nach Commons. Lizenziert unter CC BY-SA 2.0 de über Wikimedia Commons.


SAS

Wie so viele Standards ist auch der SAS-Standard eine Weiterentwicklung eines früheren Standards der IT-Branche. SAS steht für „Serial attached SCSI“ und ist der Nachfolger des bis Mitte der 00er Jahre genutzten SCSI-Standards („Small Computer Systems Interface“. Wo SCSI Daten noch parallel übertragen hat, wechselte man bei SAS auf die serielle Übertragung und konnte damit weit höhere Datenraten erzielen, weil das Problem der unterschiedlichen Signallaufzeiten auf parallelen Datenleitungen wegfiel und damit die Taktrate erhöht werden könnte.

Aktuell bietet SAS eine Bandbreite von bis zu 12 GByte/s, hat aber z.B. gegenüber SATA den großen Vorteil, dass sich über einen Stecker mehrere Kanäle übertragen lassen. So lässt sich mit einem SAS-Kabel die volle Bandbreite von acht SATA-Platten übertragen (in anderen Varianten des SAS-Standards sind da durchaus auch mehr Kanäle möglich, was aber in unserer Branche nicht so weit verbreitet ist, siehe dazu den untenstehen Wikipedia-Link).

Überhaupt ist SAS, durchaus gewollt, in vielen Fällen dem SATA-Standard ähnlich. So gibt es mit dem SFF-8088-Stecker eine verriegelungssichere, externe Variante, die aufgrund der – verglichen zu SATA – höheren Spannungsdifferenz bei der Signalübertragung bis zu sechs Meter lange Kabel erlaubt. Mit dem SFF-8087-Stecker ist eine vergleichbare, ebenfalls verrriegelbare Stecker/Buchsen-Kombination für interne Verbindungen mit weniger aufwändiger Abschirmung vorgesehen.

Vor allem die SFF-8088-SAS-Steckverbinder gehören zu den stabilsten Datenverbindern, die es in der IT-Branche gibt. Sie sind daher besonders verbreitet, um den Host-Rechner mit einem externen Speichersubsystem zu verbinden, und werden auch dazu genutzt, jene externen RAID- bzw. Speichersubsysteme mit weiteren JBODs zu verbinden. Wichtig ist auch der Vorteil von SAS, mehrfache Kabelverbindungen zwischen den selben beiden Geräten vornehmen zu können, womit Systeme ohne „Single point of failure“ aufgebaut werden können.

Neben all dem gibt es übrigens auch SAS-Festplatten, die SATA-Festplatten sehr ähnlich sind. Statt mit 7200 Umdrehungen pro Minuten bei SATA arbeiten SAS-Festplatten mit Umdrehungsgeschwindigkeiten von bis zu 15000 UpM und bieten dementsprechend höhere Datenraten. Mit dem Aufkommen von SSDs verlieren SAS-Festplatten jedoch stetig an Bedeutung. Weitere Informationen unter https://de.wikipedia.org/wiki/Serial_Attached_SCSI

Bildreferenz: „SFF 8088“ von GreyCat - Eigenes Werk. Lizenziert unter CC BY-SA 3.0 über Wikimedia Commons.


Thunderbolt

Thunderbolt wurde von Intel in Zusammenarbeit mit Apple entwickelt und bietet in Version 2 bis zu 20 GBit/s Bandbreite, bei Thunderbolt 3 bis zu 40 GBit/s. Wo Thunderbolt anfangs ausschließlich für Apple verfügbar war, gibt es heute auch PCIe-Karten von HP für deren Z-Workstations, und mobile HP-Workstations kommen standardmäßig ebenfalls mit Thunderbolt-Schnittstelle.

Thunderbolt unterscheidet sich in zahlreichen Aspekten von allen anderen Schnittstellentechnologien.

  • Per Thunderbolt können nicht nur Datenspeicher, sondern auch Monitore, Audio- oder Videogeräte angeschlossen werden. Sogar ein Thunderbolt-Netzwerk ist mit aktuellen OS-X-Versionen realisierbar.

  • An einem Thunderbolt-Strang können mehrere externe Geräte hintereinander geschaltet werden („Daisy Chaining“).

  • Ein Thunderbolt-Kabel überträgt nicht nur Daten, sondern auch bis zu 15 Watt Betriebsstrom für externe Geräte.

  • Thunderbolt-Verbindungen können nicht nur aus bis zu drei Meter langen, kupferbasierten Kabeln sondern auch bis zu mehreren 100 Meter langen optischen Kabeln bestehen.

  • Thunderbolt-Buchsen haben keinen neuen Standard sondern sehen genau so aus wie Mini-DisplayPort-Anschlüsse.

Diese Flexibilität hat allerdings auch mehrere Nachteile:

  • Thunderbolt ist in der Implementation vergleichsweise teuer. Da Thunderbolt-Kabel, um die gewünschte Bandbreite zur erreichen, auf beiden Seiten ingesamt 12 Chips inklusive eigenem Prozessor nebst aktualisierbarer Firmware usw. usf. eingebaut haben, sind die Kabel teuer und der Stecker ist vergleichsweise groß.

  • Hauptnachteil von Thunderbolt ist jedoch die Tatsache, dass es keinen Standard für zu verriegelnde Stecker und Buchsen gibt. Ausserdem fehlt aktuell eine Technik zum Aufbau von Systemen, die keinen „Single-point-of-failure“ haben.

Thunderbolt wird in unserer Branche oft dazu verwendet, Direct-Attached-Storage-Subsysteme an Apple- oder HP-Workstations anzuschließen, da diese in der Gesamtbetrachtung wegen der immensen Bandbreite von Thunderbolt trotz höherer Gesamtleistung preiswerter sind als externe SAS-basierte Speichersubsysteme.   

Weitere Informationen unter https://de.wikipedia.org/wiki/Thunderbolt_(Schnittstelle)

Bildreferenz: „Thunderbolt-Connector“ von Heavysilence - Eigenes Werk. Lizenziert unter CC0 über Wikimedia Commons.


Ethernet / iSCSI

Eine IT-Welt ohne Ethernet ist heutzutage nicht denkbar – und war es bereits in der 1970er Jahren nicht. Ethernet ist der Standard schlechthin, wenn es um die Vernetzung von Computern geht. Nach 1, 10 und 100 MBit/s-Standards ist heutzutage das 1-GBit/s-Ethernet Standard und 10 GBit/s-Ethernet im professionellen Bereich weit verbreitet. Aber auch Implementationen mit 40 und 100 Gbit/s sind bereits industrieweit verfügbar und formieren teils unter dem Begriff Infiniband.

Der Grund, weshalb gerade in den letzten Jahren die Bandbreite bei Ethernet massiv in die Höhe getrieben wurde, ist jedoch nicht darin zu sehen, Computer schneller mit anderen Computern zu verbinden. Ursache ist vielmehr das iSCSI-Protokoll, das es erlaubt, externe Speichersubsysteme per Ethernet (genaugenommen via des TCP/IP-Protokollstapels) an Computer anzubinden. iSCSI erlaubt es, vorhandene Router- und Netzwerkstrukturen dafür zu verwenden, dass ein Computer „denkt“, dass das Speichersubsystem wie eine lokale Festplatte direkt mit ihm verbunden ist – auch wenn zwischen Speichersubsystem und Computer nicht nur Kabel, sondern auch Switches, Router oder gar interkontinentale VPN-Verbindungen liegen. Vor allem für Unternehmen mit mehreren Standorten und standortübergreifende Speicherlösungen ist iSCSI heutzutage nicht mehr wegzudenken.

Weitere Informationen unter https://de.wikipedia.org/wiki/Ethernet und https://de.wikipedia.org/wiki/ISCSI

Bildreferenz: „RJ-45-Stecker-und-Buechse“ von Das Original wurde von Hieke in der Wikipedia auf Deutsch hochgeladen - Übertragen aus de.wikipedia nach Commons. Lizenziert unter Attribution über Wikimedia Commons.
 


FibreChannel

FibreChannel ist zweifelsohne der am weitesten verbreitete Standard, wenn es um die hochprofessionelle Datenverkabelung von Speichersubsystemen geht. FibreChannel wird aktuell in Bandbreiten von 4, 8 oder 16 GBit/s angeboten, eine Variante mit 32 GBit/s befindet sich in der Standardisierungsphase.

Erst mittels FibreChannel, das zwar auch in einer kupferbasierten Kabelvariante existiert, meist jedoch per optischer Kabel genutzt wird, konnten aus Speichersubsystemen sogenannte „Storage Area Subsystems“ (SANs) werden. Diese unterscheiden sich vornehmlich dadurch, dass mehrere Host-Computer „denken“, dass das mit ihnen verbundene Speichersubsystem ausschließlich ihnen selbst „gehören“ würde. Um es kurz zu sagen: Dies führt zu immens hohen Datenraten bzw. weil Verluste durch den Überhang eines Protokolls vermieden werden, setzt aber in der Regel separate Speicherverwaltung-Server (sogenannte Metadata-Controller) voraus. Die FibreChannel-Technologie, Sie ahnen es sicherlich bereits, ist nichts, was man in wenigen Absätzen beschreiben könnte. Bei picturetools helfen Ihnen unsere Experten jedoch gerne bei der Planung entsprechender Speicherstrukturen – rufen Sie uns dazu gerne an!

Weitere Informationen unter https://de.wikipedia.org/wiki/Fibre_Channel

Bildreferenz: „ML-QLOGICNFCCONN“ von Melee - Eigenes Werk. Lizenziert unter CC BY-SA 3.0 über Wikimedia Commons.

ATTO Technologies entwickelt Produkte, mit denen sich Daten besser speichern, verwalten und verteilen lassen. Dabei liegt der Fokus jenes Satzes auf dem Wort „entwickelt“. Denn ATTO ist in weiten Unternehmensteilen ein typischer, sogenannter OEM-Hersteller (siehe https://de.wikipedia.org/wiki/Erstausrüster). ATTO entwickelt also Produkte, die andere Unternehmen unter eigenem Namen anbieten – und dazu gehören solche Branchenschwergewichte wie Apple, EMC, NetApp, Hewlett-Packard, Quantum, Avid Technology, Overland Storage, NEC, Unisys und viele, viele andere. Weshalb sie das tun? Ganz einfach: Die Produkte von ATTO haben seit über 25 Jahren eine Qualität in Hardware- und Treiberentwicklung, die ihresgleichen sucht. Kaum ein Unternehmen bringt zum Beispiel Schnittstellenkarten für neue Standards schneller auf den Markt, als ATTO das seit seiner Gründung 1988 zu tun vermag. Dabei sind die ATTO-Produkte oftmals direkte Referenz-Implementationen dessen, was Konsortien verschiedener Hersteller zuvor auf dem Papier als Standard definiert haben – sie sind die Inkarnation theoretischer Vorgaben.

 

Bezeichnend für die Kontinuität und Qualität, die ATTO am Markt liefert, ist nicht nur das für die IT-Industrie geradezu „biblische“ Alter des Unternehmens von der amerikanischen Ostküste. Auch die Tatsache, dass die vier Führungspersonen allesamt seit über 20 Jahren im Unternehmen verweilen und alle Produkte aus Gründen der Qualitätssicherung in den USA (und nicht in Fernost) gefertigt werden, sagt viel über den Hersteller aus. Zudem dürften nur wenige andere Unternehmen mit einer Quote von 80% Mitarbeitern in Forschung & Entwicklung und nur 20% in Vertrieb, Administration und Marketing mithalten können.

 

Als Autor dieser Zeilen, selbst seit über 30 Jahren im Bereich der IT- und Visualisierungsindustrie unterwegs, möchte ich keinen Hehl daraus machen, dass ich großer Fan von ATTO-Produkten bin. Aus eigener Erfahrung weiß ich zu berichten, dass ATTO selbst aktuellste Technologien immer mit äußerst stabilen Treibern für alle am Markt verbreiteten Plattformen auf den Markt bringt, der Support in der Regel makellos ist, notwendige Updates (z.B. bei neuen OS-Versionen) schnell verfügbar sind usw. usf.

 

Zudem arbeitet ATTO mit wichtigen „Independent Software Vendors (ISV)“ zusammen – das sind Software-Hersteller, deren Produkte spezielle Hardware benötigen, die auch von ATTO angeboten wird. Nehmen wir z.B. Avid als Hersteller des Media Composers: Avid und Atto stellen zusammen sicher, dass Host-Adapter von ATTO im Betrieb mit dem Media Composer und speziellen Speichersubsystemen die von der Applikation geforderte Leistung bieten – und das nicht nur für die aktuelle Version der Software, sondern auch für zukünftige Releases.

 

All dies, das sei nicht verschwiegen, hat im Wortsinne seinen Preis: ATTO-Produkte gehören – ebenfalls im Wortsinne – nicht zu den billigsten am Markt. Wer aber seinen Kunden Top-Qualität liefern möchte, sollte seine Hard- und Software auch auf Produkten basieren, die – und das schreiben wir aus ureigenster Erfahrung – in der Regel „einfach funktionieren“. Was will man mehr?

 

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