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Infortrend EonStor DS 4000 Serie

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EonStor DS 4000 Serie

Das neue Infortrend EonStor DS 4000 Speichersystem bietet bis zu 11.000MB/s Lese- und 4.200MB/s Schreibgeschwindigkeit. Damit besitzt es in etwa die doppelte Geschwindigkeit der meisten Systeme der Mittelfeld-Klasse. Mit diesem Durchsatz ist es für 4K und generell für datenintensive Anwendungen in den Bereichen Medien-Bearbeitung, Datenbanken und VDI-Anwendungen gerüstet.

Durch das innovative Dual-Host-Board Design sind Kombinationen aus Fibre Channel (bis zu 16Gb/s), SAS (bis zu 12Gb/s), und iSCSI (bis zu 10Gb/s) möglich, Sie können die Hostschnittstellen beliebig zusammenstellen. Zusätzlich sind die Systeme auch mit zwei 1 Gbit Ethernet Ports für eine iSCSI Anbindung ausgestattet.

Dank der 12Gb/s SAS Konnektivität ist die Leistung noch höher als bei den bisherigen Serien. Die EonStor DS 4000 Serie ist extrem skalierbar und es können mithilfe der Infortrend JBOD Erweiterungsgehäuse bis zu 436 Laufwerke angeschlossen werden.

 


 

Funktionen:

  • 3.5" oder 24 2.5" SAS, SSD oder Nearline Festplatten 
  • Erweiterbar über 12 Gbit SAS (x4) auf bis zu 444 Platten
  • Single oder Dual Controller
  • Betriebssystemunabhängig - für beliebig viele Clients
  • Batterie Backup (Flash Modul + Hyper-Capacitator)
  • Pro Controller zwei Host Modul Slots für SAS, FC und iSCSI Ports (mischbar)
  • Zwei zusätzliche 1 Gbit iSCSI Ports pro Controller
  • RAID Level 0, 1, 0+1, 3, 5, 6, 10, 30, 50, 60, NRAID
  • RAID Sets bis 512 TB
  • RAID und Volume Erweiterung on-the-fly 
  • 64 Snapshots pro Volume (max. 1024), optional mehr
  • Local Volume Copy (16 Paare, optional mehr)
  • Thin Provisioning
  • Optionale Replikation und Auto-Tiering
  • Lokale und globale hotspare Festplatten
  • Redundante Netzteile und Lüfter
  • Überwachung von Lüfterrotation, Temperatur und Spannung
  • RAID Management über Webbrowser (Ethernet Port)
  • 3 Jahre Garantie, optional 5 Jahre

Die wichtigsten technischen Daten der 4000 Serie im Überblick:

  • Maximale Anzahl an Laufwerken (LFF / SFF): 436 / 444
  • Block-level IOPS (Read): 750K
  • VDI (R/W: 20/80): 6000 VDI
  • Database (R/W: 64/40): 3000K Transaction
  • Exchange (Mailboxes): 30000
  • Block-level MB/s (R/W): 11000 / 5500
  • Medien & Entertainment (unkomprimiert): 4K Format: Streams 8*Lesen oder 5*Schreiben
  • Surveillance HD, H.264: 4.5Mb/s: 1200 IP Cameras

 

(2.5") SAS Modelle

  • 2U / 24bay: ESDS 4024B

 

(3.5") SAS Modelle

  • 3U / 16bay: ESDS 4016

 

 

Die 4000 Serie ist bis auf 444 Laufwerke erweiterbar. Zur Verfügung stehen Ihnen JBODs mit 2xSAS 12Gb/s Host- und 12Gb/s SAS Laufwerkschnittstellen und in verschiedenen Baugrößen.

Alle Details finden Sie unten im PDF „Infortrend DS4000 Spezifikationen (de)“.

  • LFF 3U / 16bay: JB 3016
  • SFF 4U / 24bay: JB 3024B
  • LFF 4U / 60bay: JB 3060

Zur erheblichen Beschleunigung von IOPS

Der SSD Cache macht sich die hohe Geschwindigkeit und niedrige Latenz von Solid State Drives zu Nutze, um eine schnellere Lesegeschwindigkeit in dem Bereich, in dem es am meisten darauf ankommt, zu erzielen: bei extrem wichtigen Daten, auf die oft zugegriffen werden muss. Mit dieser Funktion können Sie besser auf die hohen I/O-Lasten und die wachsenden Speicherplatzbedürfnisse reagieren und gleichzeitig die Leistung steigern. Der SSD Cache bietet besonders große Vorteile in Umgebungen mit hohem Lese-Traffic, wie etwa Online-Transaktionsverarbeitung (OLTP) und Email (Microsoft Exchange).

 

Die SSD Cache Technologie von Infortrend ermöglicht den Einsatz von bis zu vier SSDs pro Controller, wo sie als Hochgeschwindigkeits-Cache mit einer Größe von bis zu 3,2TB fungieren. Mit dieser enormen Kapazität haben Sie genügend Raum für essenzielle Daten und Anwendungen, die dem SSD Cache Pool zugewiesen werden können. Bezüglich IOPS läuft der SSD Cache im Test bis zu 16 mal schneller als Systeme ohne SSD Cache und reduziert die Reaktionszeit um ganze 88% im selben Test.

Funktionen im Überblick:

  • IOPS bis zu 16 mal schneller mit SSD Cache
  • Verringerte Latenz um bis zu 88%
  • Schnellere Aufwärmphase
  • Unterstützt vier SSDs pro Controller und bis zu 3,2TB Cache-Platz insgesamt
  • Anwenderfreundliche und intuitive Benutzeroberfläche

 

 

Das optionale „Automated Storage Tiering“ bietet die Lösung für Datenpriorisierung und damit einen schnelleren Zugriff auf die aktivsten Daten, sowie eine bessere Bandbreitennutzung. Durch die Nutzungsoptimierung von HDDs, SSDs und RAID-Leveln können Sie alle Service-Anforderungen erfüllen.

 

Sie können ganz flexibel Ihre Anwendungen einer der vier Speicherebenen zuweisen, die sich durch verschiedene Laufwerktypen und RAID-Level unterscheiden. Aktive Daten werden leistungsstarken Speicherebenen und inaktive Daten werden kostengünstigen Speicherebenen mit hoher Kapazität zugewiesen. Auf diese Weise bietet das Automated Storage Tiering eine Architektur, die die Vorteile der verschiedenen Speichermedien voll ausnutzt, wie etwa die Hochleistungsdatenspeicherung über SSDs.

 

Daten werden zwischen den Speicherebenen verschoben basierend auf ihren Verwendungsmustern und den vom Anwender festgelegten Regeln. Wenn das Tiering auf einer Sub-Volume-Ebene implementiert ist, können Daten wie einzelne Körner verschoben werden. Eine solche Datenmigration führt zu effizienter Datenverteilung und stellt sicher, dass SSDs und andere Hochleistungslaufwerke den nötigen Speicherplatz für die wichtigsten Anwendungen besitzen.

 

Die (optionale) Remote-Replikation spielt eine wichtige Rolle für den Datenschutz und bietet Schutz beim Ausfall der primären Anlage. Die Remote-Replikation ist eine kontinuierliche, unterbrechungsfreie und Host-unabhängige Lösung für die Wiederherstellung im Katastrophenfall sowie die Datensicherung oder Migration über große Entfernungen. Anwender, für die Überlegungen wie Budget-Beschränkungen, Leistungsbeeinträchtigungen und Datenverfügbarkeit im Vordergrund stehen, können sich flexibel zwischen synchroner oder asynchroner Replikation entscheiden.

 

Die Remote-Replikation nutzt die Leistung der Speichersysteme, um Daten zwischen verschiedenen Speicher-Pools oder Speichersystemen im IP- oder FC-SAN an verschiedenen Standorten zu kopieren. Bei einem Ausfall der Quelldaten durch Systemausfall oder Unfall können die Anwender anhand der auf Festplatte vorliegenden Remote-Kopie den Betrieb innerhalb von Minuten wieder aufnehmen. Zur späteren Rückübertragung der Verantwortung an das Quellsystem ist ein schneller Abgleich mit der Remote-Kopie durch Überprüfung auf eventuelle Unterschiede möglich. Zum weiteren Schutz der Remote-Daten kann die Remote-Kopie mit Snapshot-Technologie geschützt werden. Mit granularen Snapshot-Images kann eine defekte Remote-Kopie in Sekundenschnelle wiederhergestellt werden, sodass der Betrieb wieder aufgenommen werden kann.

 

 

 

Leistungsmerkmale:

  • Minimierung unplanmäßiger Stillstände: Verkürzung der Wiederherstellungszeit nach Systemausfällen; intakte Datenkopien an Remote-Standorten können sofort zur Unterstützung von Applikationen eingesetzt werden
  • Flexibler Einsatz der Datenkopien: Synchrone und asynchrone Optionen für IP und FC SAN; die Anwender können die Spiegelung zwischen Quelle und Kopie nach Bedarf aufteilen und abgleichen sowie die Remote-Daten mit Snapshots zusätzlich absichern
  • Kostengünstiger Datenschutz: Kostengünstige Realisierung eines Schutzes der Enterprise-Klasse; Unternehmen mit knappen Budgets müssen keine Kompromisse beim Datenschutz eingehen
  • Datenkompression: Nutzung der Datenkompression für asynchrone Remote-Replikation zur Erhöhung der Effizienz

 

In separaten Gehäusen abgesetzte Hardware-Lösungen, die große Mengen an Speicherplatz bieten, nennt man Speichersubsysteme. Je nach Menge der zur Verfügung gestellten Speicherkapazität und der Komplexität der angebotenen Lösung gibt es selbstverständlich am Markt unterschiedlich spezialisierte Unternehmen. Mit Infortrend haben wir bei picturetools einen Anbieter im Programm, der sich seit Anfang der 90er Jahr im Bereich „Speichersubsysteme für mittelständische Unternehmen“ einen der besten Namen am Markt erarbeitet hat.

 

Aus dem mannigfaltigen Portfolio von Infortrend, das von Direct-Attached- und Network-Attached-Storage (siehehttps://de.wikipedia.org/wiki/Direct_Attached_Storage bzw.https://de.wikipedia.org/wiki/Network_Attached_Storage) bis hin zu Storage-Area-Networks (siehe https://de.wikipedia.org/wiki/Storage_Area_Network) reicht und die Bedürfnisse von mittleren und großen Firmen bis hin zu  weltweit agierenden Konzernen abdeckt, möchten wir uns hier auf zwei Produktlinien konzentrieren: Bereits EonStor DS1000- und EonStor DS3000-Systeme (über-)erfüllen die Anforderungen unserer typischen Kunden im mittelständischen Bereich. Sollten Sie jedoch erweiterten Bedarf an den grösseren Infortrend-Lösungen haben, sprechen Sie uns bitte an: picturetools führt als Infortrend-Partner selbstverständlich das ganze Produkt-Portfolio des taiwanesischen Herstellers.

 

Die Entwicklung von Speichersubsystemen wird von wenigen Maximen getrieben, deren Wichtigste die

  • maximal mögliche Verfügbarkeit der Daten, auch bei (teilweisem) Ausfall (einiger) Komponenten ist.

Weitere Entwicklungsziele waren und sind seit jeher

  • hoher Datendurchsatz (lies: Schreib- und Lese-Geschwindigkeiten),

  • die Erweiterbarkeit des Speichers (auch während des Betriebes),

  • die Integrierbarkeit in existierende Strukturen via verschiedener Schnittstellen,

  • die Intensität an Unterstützung im Fehlerfall (Support-Level)

  • zusätzliche, der Speicherverwaltung verschriebene Spezial-Software und, selbstverständlich,

  • das Preis-/Leistungsverhältnis.

 

Infortrend ist ein Unternehmen, welches in der Kombination all dieser Bereiche zu den Marktführern gehört, dementsprechend aber auch nicht zu den „Billigheimern“ zählt. Ausgehend von obigen Maximen möchten wir hier daher die EonStor DS-Serie nach den einzelnen Kriterien beleuchten und erläutern, weshalb sich ein Investment in Infortrend-Speicher lohnt:

 


Verfügbarkeit der Daten

Die Systeme der DS1000- und DS3000-Serie kommen allesamt in 19“-Rackmount-Gehäusen mit Platz für wahlweise 12, 16 oder 24 Stück 3,5“-Festplatten (oder auch SSDs, dazu mehr im nächsten Abschnitt). Selbstverständlich unterstützen die Systeme sämtliche verbreiteten RAID-Level von 0 bis 6 bzw Raid-Level-Kombinationen von 10 bis 60 (siehehttps://de.wikipedia.org/wiki/RAID#RAID-Kombinationen) und schützen Anwender somit gegen Datenverlust durch defekte Festplatten bzw SSDs.

Die Systeme der DS1000/3000-Serie haben optional aber zudem auch redundante Controller in einer sogenannten active/active-Konfiguration. Das bedeutet: Die gesamte Logik des RAID-Controllers ist komplett doppelt vorhanden; das System erreicht seine maximale Leistung wenn beide Controller funktionieren und typischerweise aktiv sind (daher die Bezeichnung active/active). Fällt nun einer der Controller durch einen Defekt aus, sind alle Daten nach-wie-vor im Zugriff, nur eben nicht mehr in der vollen Schreib-/Lesegeschwindigkeit. Wie sämtliche (!) Komponenten eines EonStor-Speichersubsystems kann der defekte Controller in einem solchen Falle im laufenden Betrieb ausgewechselt und durch einen Funktionierenden ersetzt werden. Kleines, aber wichtiges Detail: Die beiden Controller gleichen bei einem solchen Austausch ihre Firmware automatisch aneinander an!

Da selbstverständlich auch die Netzteile der Systeme redundant ausgelegt sind, verschwindet ein weiterer Punkt von der Liste möglicher „Desaster-Situationen“ - jedenfalls dann, wenn man die beiden Netzteile jeweils mit unterschiedlichen Stromkreisen verbunden hat…

Was aber geschieht, wenn plötzlich der komplette Strom ausfällt? Und das an beiden Stromkreisen? Schliesslich verfügt auch ein RAID-System über RAM-basierten Puffer- bzw. Cache-Speicher (siehe https://de.wikipedia.org/wiki/Cache)… ganz einfach: In einem solchen Falle schützt eine sogenanntes „Backup-Battery-Unit“ (BBU) dafür, dass der Inhalt des Cache-Speichers bis zur Wiedererlangung der Stromversorgung nicht verloren geht. Bei Single-Controller-Konfigurationen ist diese BBU optional, bei redundanten RAID-Controllern gehört sie zur Standardausstattung.   

Zu guter Letzt können auch die austauschbaren Schnittstellenkarten doppelt bzw. redundant ausgelegt werden. Korrekte Verkabelung in Richtung der Host-Systeme vorausgesetzt, hat man damit ein Speichersubsystem der „No-Single-Point-of-Failure“-Klasse. Damit umschreibt man jene System, bei denen ein jedes, beliebiges Teil ausfallen kann, Sie aber dennoch jederzeit auf Ihre Daten zugreifen können (wenngleich auch meistens mit reduziertem Datendurchsatz).

ACHTUNG: All diese Technologie schützt Ihre Daten weder vor einem vernichtenden Brand noch für Einbruchdiebstahl - aber auch dafür bietet Infortrend eine Lösung siehe Stichwort „Remote Replication“ im Abschnitt „Software zur Speicherverwaltung“ weiter unten.

Was sich im Fehlerfalle zudem als hilfreich erwiesen hat ist der Umstand, dass Infortrend-Systeme in Bezug auf die austauschbaren Komponenten vollständig ohne Kabel auskommen. Alle Verbindungen werden über Steckverbinder hergestellt und sind jederzeit im laufenden Betrieb austauschbar, im Branchenjargon auch „hot-swappable“ genannt (siehehttps://de.wikipedia.org/wiki/Hot_Swapping).

Übrigens: All diese Technologie und nicht zuletzt die im RAID verbauten Medien verbrauchen Strom und wollen gekühlt werden. Eine Faustregel im Speicherbereich lautet nicht umsonst seit jeher: Je niedriger die Temperatur einer Festplatte im Betrieb, desto länger ihre Lebenserwartung. Zudem bevorzugen gerade Festplatten mit ihren zahlreichen mechanischen Teilen einen Dauerbetrieb: Ständiges Ein- und Ausschalten des RAIDs mag Strom sparen, erhöht durch die wiederholte Abkühlung und Erwärmung der Komponenten deren Verschleiss jedoch erheblich. Die konstante Kühlung der Teile mittels Lüftern in langen, flachen Gehäusen der 19“-Bauform erzeugt zudem Lärm. Worauf wir hinaus wollen? Ganz einfach: Speichersubsysteme der hier beschriebenen Klasse erzeugen Abwärme und machen unangenehmen Lärm - und das tun sie ständig. Deswegen gibt es für sie keinen anderen Platz als einen dedizierten Serverraum - bestenfalls mit aktiver Kühlung, bestenfalls mit mehreren, getrennten Stromkreisen!

 


Erweiterbarkeit

Die Systeme können mit sogenannten JBODs erweitert werden. Der Begriff JBOD gehört übrigens (neben den SFPs, den Small-Formfactor-Pluggables, also den „kleinen Steck-Dingern“) zu den nettesten Abkürzungen unserer Branche, steht JBOD doch für „Just a bunch of disks“ also „nur ne Menge Festplatten“. JBODs sind 19“-Gehäuse mit begrenzter eigener Logik, in die im Falle der DS1000/3000-Systeme nochmals 16, 48 oder 60 Festplatten verbaut werden. Diese JBODs werden per sogenannter SAS-Verbinder mit dem Hauptgehäuse verbunden und erhöhen die Kapazität des Speichersubsystems (im Falle der DS1000/DS3000-Systeme jedoch NICHT deren Datendurchsatz!).

Ist ein solches JBOD mit dem Hauptsystem verbunden, erscheinen dessen Festplatten in der Verwaltungssoftware wie zum Hauptsystem zugehörig, der Verwaltungsaufwand erhöht sich also, sieht man von den zusätzlich zu konfigurierenden Medien ab, nicht.

Die hier besprochenen Systeme erlauben übrigens die Erweiterung eines RAID-Sets oder die Änderung eines RAID-Levels nach oben im Laufenden Betrieb. Sie können also, während Sie ein RAID5-Set mit 16 Festplatten auf eines mit 24 erweitern, nach wie vor auf Ihre Daten zugreifen. Auch die Wandlung eines RAID5 mit 24 Platten in ein RAID6 mit 24 Platten erfolgt während des Betriebs.

 


Datendurchsatz

Der Datendurchsatz eines Speichersubsystems ist von vielen Parametern abhängig und wird in zwei grundlegend unterschiedlichen, sich aber gegenseitig beeinflussenden Größen angegeben. Für die Geschwindigkeit verantwortlich sind

  • die Anzahl der Medien (mehr Medien pro RAID-Set erhöhen die Geschwindigkeit)

  • deren Typ (Festplatten sind schneller als SSDs),

  • der gewählte RAID-Level (RAID6 z.B. ist sicherer, schreibt aber langsamer als RAID5)

  • die gewählte Schnittstellen-Technologie (nutzt ja nix, wenn der Speicher 3 GByte/s liefern könnte, die Schnittstelle zum Host-Rechner aber nur 1 Gbit/s pro Sekunde Bandbreite bietet, ne?), sowie

  • die Leistung des verwendeten RAID-Prozessors (wirkt sich hauptsächlich in der Schreibgeschwindigkeit aus und stellt den Hauptunterschied zwischen den DS1000- und DS3000-Systemen dar).

 

Gemessen wir die Geschwindigkeit eines Speichersubsystems in zwei Größen: Den GByte pro Sekunde (GByte/s) und den „Input/Output-Operations per second“, kurz auch als IOPS bekannt (siehehttps://de.wikipedia.org/wiki/Input/Output_operations_Per_Second). Erstere Größe ist die im Bereich der Visualisierungsindustrie, die von Bild- und Videodaten mit riesigen, am Stück zu lesenden Dateigrößen bestimmt wird, wichtigste. Die IOPS-Leistung ist vor allem dann interessant, wenn es um Datenbankzugriffe o.ä. geht – kurze, kleine Mengen von Daten müssen dabei aus unterschiedlichsten Bereichen des Speichers gelesen werden.

 

Die letzten Jahre brachten mit dem Einzug der SSD als Speichermedium hier einen ganz erheblichen Zugewinn an Leistung – vor allem jedoch im IOPS-Bereich, weshalb in der Visualisierungsindustrie auch noch für lange Zeit die in Sachen IOPS schwächeren, aber vor allem von der Kapazität her erheblich preiswerteren Festplatte Verwendung finden werden.

Zum Vergleich sei auf folgende Tabelle verwiesen (Stand Ende 2015):

  

  HD SSD
Geschwindigkeit ~100 MByte/s >400 MByte/s
IOPS 500-1.000 50.000-100.000
max. Kapazität >= 8 TB >= 2 TB
Kosten pro TB < 35 EUR < 350 EUR

 

Selbstverständlich können in den Systemen von Infortrend sowohl HDs als auch SSDs zum Einsatz kommen – sogar gemischt in einem Gehäuse. In einem RAID-Set sollten sie jedoch aus Gründen der Leistung nicht gemischt werden (siehe dazu auch „Software zur Speicherverwaltung“, wo das Caching von HD-basierten RAID-Systemen mit schnellen SSDs besprochen wird).

 


Unterschied DS1000/DS3000

Der Datendurchsatz ist es auch, was die DS1000- und DS3000-Systeme hauptsächlich unterscheidet:

  DS1000 DS3000
IOPS 500.000 1.300.000
GByte/s lesen 5,0 5,5
GByte/s schreiben 1,9 5,0

 

Wie deutlich zu sehen ist, führt der schnellere RAID-Prozessor bei den DS3000-Systemen zu einer erheblich verbesserten Schreibleistung – schlussendlich ist ja gerade das Berechnen des Paritätsbits bei RAID-Sets nur beim Schreiben von Daten notwendig. ACHTUNG: Die in den vorgenannten Tabellen beschriebenen Werte sind theoretische Maximalwerte, die, wie Eingangs dieses Abschnittes erwähnt, in der Praxis von zahlreichen weiteren Faktoren abhängen und nicht in jeder Konfiguration erreicht werden!  

 


Schnittstellenvielfalt

Jedes der hier besprochenen EonStor-DS-Systeme bietet von Haus aus vier 1 GBit/s-iSCSI-Ports zur Anbindung an den Host-Rechner. Angesichts obiger Datenraten ist das aber natürlich nicht sonderlich viel. Die Besonderheit dieser Systeme liegt nun aber darin, dass die Schnittstellentechnologie austausch- und demnach auch aufrüstbar ist - das RAID-System wächst also nicht nur in Sachen Kapazität sondern auch in Sachen Anbindung an den Host-Rechner mit Ihren Bedürfnissen!

 

 

Zusätzlich zu den vier 1-GBit/s-iSCSI-Ports können 10-GBit/s-iSCSI-Ports (via 10GigE-RJ45-Verbinder), SAS-Schnittstellen mit 6 bzw. 12 GBit/s oder Fibrechannel-Ports mit 8 oder 16 GBit/s von hinten in das 19“-Gehäuse eingesteckt werden – selbstverständlich auch in redundanter Konfiguration.

Da wir auf Seiten der Host-Computer Schnittstellenkarten des amerikanischen Herstellers ATTO empfehlen, verweisen wir in Bezug auf die Unterschiede von iSCSI, SAS und FC auf die Beschreibung von ATTO-Produkten auf unserer Website... oder auf: https://de.wikipedia.org/wiki/ISCSI,https://de.wikipedia.org/wiki/Serial_Attached_SCSI bzw.https://de.wikipedia.org/wiki/Fibre_Channel)

 


Support-Level

Infortrend ist bekannt für seine schnelle Hilfe im Fehlerfall – und das rund um den Globus. Die hier besprochenen Systeme kommen standardmäßig mit einem 36 Monate währenden „bring-in-service“. Fällt also z.B. ein RAID-Controller aus, senden Sie diesen an eine Service-Adresse und erhalten – nach Prüfung und Bestätigung des Defekts – einen neuen RAID-Controller zugesandt. Das dauert schnell mal 14 Tage und ist – richtig! – weder dolle noch zufriedenstellend… ABER: Selbstverständlich sind auch Verlängerungen der Garantie- bzw. Service-Zeit von 36 auf bis zu 60 Monate sowie On-Site-Verträge möglich – sprechen Sie uns darauf an.

 


Software zur Speicherverwaltung

Infortrend-Systeme kommen mit einem eigenen, integrierten Webserver, über dessen grafischer Oberfläche das gesamte RAID-System konfiguriert, verwaltet und überwacht wird. Selbstverständlich sind dabei Funktionalitäten wie die Alarmierung im Feuerfalle via E-Mail, SNMP- oder SMS-Services. Aber unter dem Begriff „Data-Services“ bietet Infortrend für seine DS1000/DS3000-Modelle eine Reihe weiterer, teils auch für die Visualisierungsindustrie nützlicher, Werkzeuge, die hier nur in aller Kürze beschrieben seien. Für eine ausführlichere Beschreibung siehe dazu das unten angehängte Dokument zu diesem Thema.

 

Die wichtigsten, zum Lieferumfang gehörende „Standard-Data-Services“-Lizenz sind

  • Snapshot: Erstellt zu einem beliebigen Zeitpunkt einen Schnappschuss des RAIDs – ab diesem Moment werden sämtliche Veränderungen auf dem RAID-Speicher protokolliert und Sie können per Tastendruck wieder auf den alten Zustand „“zurück schalten“, also alle protokollierten Änderungen rückgängig machen.

  • Thin Provisioning: erlaubt die Dynamische Anpassung nicht genutzter Speicherbereiche.

  • Self Encrypting Drives (SED): Verschlüsselung der Daten auf Laufwerken, so dass diese bei Diebstahl eines RAIDs unlesbar und damit wertlos werden.

 

Optionale angebotene und über einen einfachen Lizenzschlüssel freizugebende Data-Services beinhalten:  

  • SSD-caching: Pro Controller können bis zu vier SSDs zur Beschleunigung des Lesevorgangs von Daten genutzt werden, die wiederholt gelesen werden und sich auf Festplatten-basierten RAIDs am gleichen Controller befinden.

  • Automated storage-tiering: Wiederholt gelesene und/oder geschriebene Daten landen automatisch im schnellen SSD-Speicher bevor sie automatisiert auf/von Festplatten-basierten RAIDs gelesen bzw dorthin ausgelagert werden.

  • Remote replication: Einmaliges oder kontinuierliches Kopieren ganzer RAID-Inhalte an entfernte Standorte. Das sichert Sie gegen Datenverluste an einem Standort, zum Beispiel im Falle eines Einbruchdiebstahls oder vernichtenden Brands.

Downloads:

Preis / Verfügbarkeit auf Anfrage

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