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Tiger Technology Tiger Store

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Tiger Technology Tiger Store LAN client 10/40Gb Ethernet

Mit Tiger Store SAN-Sharing Software machen Sie einfache Speicher-Systeme zu SAN Speicher. So können Sie mit mehreren Personen an den gleichen Daten arbeiten.
Tiger Technology TigerStore
TT-TSTR-FASTLAN
Preis: 675,00 €
(803,25 € inkl. MwSt.)
803,25
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Mit Tiger Store können Sie ohne großen Aufwand extrem skalierbare NAS, Scale-out NAS und SAN-Plattformen bauen. Als Metadaten/Daten-Server maximiert es Ihre Server-Leistung. Wenn ein Server nicht mehr reichen sollte, können Sie ganz einfach mehrere Server (und/oder Clients) an Ihren Speicher anschließen und Tiger Store verwaltet die Zugriffe darauf.

 

Funktionen:

  • Flexibles Datensystem mit nativer Unterstützung von Active Directory
  • Clients können über SMB, NFS oder Shared Block-Level verbinden
  • Problemloser Workflow zwischen verschiedenen Plattformen wie Mac, Linux und Windows
  • Automatische Dateisystem-Defragmentierung, damit das Dateisystem schnell bleibt
  • Keine separate Partition für Ihre Metadaten, was die Daten mobiler macht
  • Bequeme Web-Benutzeroberfläche kompatibel mit iOS und Android
  • Optimiert für Hochleistungs-Videostreaming
  • Bilddatei-Sequenz-Alignment von DPX, TIFF usw.
  • Unbegrenzte LAN/SAN Konnektivität (statt Lizenzierung pro Platz)
  • Avid Bin Locking optional unterstützt
  • Zum Aufbau von extrem skalierbarer Speicherinfrastruktur
  • Bietet den Nutzern stete Zugriffsbereitschaft
  • Vereinfachung und Beschleunigung von 4K und 6K DPX Workflows

 

 

Mit Tiger Store Software machen Sie aus einem Standard Speichersystem (RAID/ DAS) ein leistungsfähiges Speichernetzwerk für Arbeitsgruppen. Tiger Store ist einfach zu konfigurieren und findet auch in Tiger-Technology Tiger Box Verwendung. Es handelt sich um die Weiterentwicklung von Tiger-Technology metaSAN / metaLAN Software. 

Funktionen:

  • einfach einzurichtende, konfigurierende und zu wartende High-Performance shared Storage Lösung
  • Ethernet (inkl. FCoE) und/oder Fibre Channel Technologie je nach Anforderung nutzbar
  • Keine Geschwindigkeits-Limitierung in Ethernet Netzwerken durch eigene Protokolle
  • "Avid bin locking" Emulation

Lizenzierung:

  1. Als Basis ist immer eine Lizenz von "Tiger Store MDC+IP Server" notwendig. Diese wird auf einem Server installiert und ist sozusagen das Herz.
  2. Zusätzlich benötigt man dann noch Client Lizenzen, die es für 1GbE, 10GbE oder FibreChannel gibt. Diese Lizenzen sind Floating-Lizenzen, d.h. sie werden dynamisch im Netzwerk zugewiesen.
  3. Optional kann das integrierte ProjectStore noch auf ProjectStore PRO geupgraded werden, wobei hier nach Benutzern/Projekten lizenziert wird oder gleich die "unlimited" Version gewählt werden kann. ACHTUNG: Es sind (außer in der "unlimited" Version) neben den Benutzern auch die Anzahl der möglichen Projekte begrenzt.
  4. Das Replication&Tiering Modul steht für Tiger Store nicht zur Verfügung, dieses kann nur mit Tiger Serve und Tiger Box lizenziert werden.
  5. Der Updatevertrag/Subscription sorgt dafür, dass Sie immer Zugriff auf die aktuelle Version erhalten (wichtig z.B. beim Upgrade des Betriebssystems). Außerdem können Sie dann den exzellenten 24/7 Support von Tiger Technology nutzen. Aus unserer Sicht absolut empfehlenswert!

 


Shared Storage Management

  • Sie können ganz einfach Shared Storage Workflows erstellen, ohne dafür einen IT- oder Technikexperten zu benötigen. Bereit steht ein einfaches plattformübergreifendes Web-UI, das selbe UI pro Netzwerkanschluss sowie eine Erstellungsrichtlinie und intelligente Verteilung.
  • Intelligente Storage Workflow Engine: Sie können Medien und Metadaten mit mehreren Benutzern teilen. Der Zugang mehrerer Benutzer gleichzeitig und mit hoher Geschwindigkeit ist möglich.
  • Einfaches Managen von Dateisystemen (anlegen/löschen/prüfen).
  • Verbindung über jeden Netzwerkanschluss möglich; unterstützt wird eine Mischung aus 1GbE, 10GbE, 8GbFC und 16GbFC, SAN und LAN Setups.
  • Mit SAN und LAN Failover verlieren Sie nie die Verbindung zum Speicher.
  • Mit File Security und Active Directory Support können Sie einfach Zugangsberechtigungen verwalten.
  • Einfache Hardware-Statusüberwachung und Benachrichtigungen über Zwischenfälle.
  • Automatische Defragmentierung für eine gleichbleibend maximale Leistung.
  • Automatische Dateisequenzoptimierung für eine konstant maximale Wiedergabeleistung.
  • Dynamische Volumen (keine harten Partitionen) zur einfachen Vergrößerung eines Projektes oder der Kapazität.

Workflow

  • Offenes Dateisystem für einfache Integration eines Ökosystems und Interoperabilität.
  • Mit Windows, Mac OS X und Linux Clients können Sie jede Endverbraucher-Anwendung nutzen, einschließlich Avid, Adobe, Apple, Autodesk, Filmlight, & Blackmagic.
  • Volle Avid-Workflows sind möglich Dank Avid Project Sharing und Bin Locking Support (mit projectStore).

Support & Service

24/7 Telefon- und Email-Tech Support (im ersten Jahr enthalten), damit Sie sich keine Sorgen machen müssen und Downtime auf ein Minimum beschränkt wird.

 

Flexibles Datensystem mit nativer Unterstützung von Active Directory

Tiger Store basiert auf dem am häufigsten verwendeten Dateisystem der Welt: NTFS. Dabei handelt es sich ebenfalls um das native Dateisystem für Active Directory. Dadurch ist eine perfekte Integration selbst in den komplexesten Umgebungen gewährleistet, wo Sicherheit benötigt wird.

NTFS bedeutet, dass Sie transparent den vorhandenen Live-Speicher in Ihre Tiger FAN Workflow Engine integrieren können. Da es nicht proprietär ist, sind Sie nicht vom Anbieter abhängig und können immer und ganz einfach auch in Zukunft auf Ihre Daten zugreifen. Dabei können Sie sich auf zahlreiche Werkzeuge und Dienste für eine Datenwiederherstellung im Falle eines Unglücks verlassen.

Die natürlichen Unzulänglichkeiten von NTFS werden einfach mit der Tiger FAN Workflow Engine überbrückt. Zum Beispiel sind NTFS-Volumen auf 265TB begrenzt, doch mit Tiger Pool können Sie einfach und sicher zusammengefasste Dateisysteme von mehreren Petabyte erstellen.

Clients können über SMB, NFS oder Shared Block-Level verbinden

Tiger Store unterstützt die Standard SMB und NFS Protokolle und bietet zusätzlich eine block-level Verbindung (Direct Connect oder über IP), wodurch der Zugriff auf den geteilten Speicher wie auf ein lokales Laufwerk ermöglicht wird.

Bezüglich LAN können Sie Ihren Server mit mehreren 1/10/40GbE Ethernet Ports ausstatten und eine Client-Maschine direkt an jeder der Ports anschließen, oder mehrere Ports in einen Switch vereinen, um die Leistung zu steigern.

Bei SAN werden quasi alle Arten der Speicherverbindungen unterstützt.

Problemloser Workflow zwischen verschiedenen Plattformen wie Mac, Linux und Windows

Bei einer Umgebung mit mehreren Plattformen entstehen oft Berechtigungsprobleme und alle möglichen Probleme beim Zugriff auf Dateien. Tiger Store löst diese Probleme und sorgt für einen problemlosen Workflow.

Das Dateisystem unterstützt Pfade mit 32.000 Symbolen, wobei jeder Pfadbaustein (Directory oder Dateiname) 255 Zeichen lang sein darf.

Wenn eine Datei auf einer Workstation erstellt wird, müssen Sie auf anderen Workstations nicht warten oder Ordner aktualisieren. Die neuen Dateien erscheinen einfach.

Bei Mac OS X Clients liegt die maximale Pfadlänge bei 1.024 Zeichen und nur das / (Schrägstrich) Symbol ist verboten.

Bei Windows Clients ist die maximale Pfadlänge 260 Zeichen. Die folgenden Zeichen sind reserviert: < (kleiner als), > (größer als), : (Doppelpunkt), " (Anführungszeichen), / (Schrägstrich), \ (umgekehrter Schrägstrich), | (senkrechter Strich), ? (Fragezeigen), * (Asterisk).

In einer gemischten Umgebung haben Mac Clients kein Problem damit, ungeeignete Zeichen zu verwenden. In diesem Fall sehen Windows Clients ein • (Punkt) Symbol anstatt des ungeeigneten Zeichens in Dateienamen, die diese enthalten. Der Windows Client kann trotzdem auf diese Dateien zugreifen und sie umbenennen. Wenn ein Gesamtpfadname länger ist als 240 Zeichen, ist es möglich, dass ein Windows Client nicht auf die Datei oder den Ordner zugreifen kann während es für einen Mac möglich ist. Wenn die Gesamtpfadlänge gekürzt wird, kann der Windows Client ohne Probleme auf die Datei zugreifen. In keinem Szenario kann Windows eine Mac-Datei korrumpieren oder umgekehrt.

Automatische Dateisystem-Defragmentierung, damit das Dateisystem schnell bleibt

Fragmentierung ist heimtückisch, da sie alle Dateisysteme beeinflusst (in unterschiedlicher Stärke) und sich mit der Zeit auf die Leistung des Speichers auswirkt.

Tiger Store besitzt eine automatische Defragmentierungs-Engine, die die Verwendung des geteilten Speichers überwacht und dann seine Arbeit verrichtet, wenn niemand auf den Speicher zugreift. Wenn der Speicher wieder abgerufen wird, pausiert der Defragmentierungsprozess und nimmt seine Arbeit wieder auf, wenn der Speicher wieder ruht. Das hat zur Folge, dass Ihr Speicher immer optimiert und schnell arbeitet und Sie nie Arbeitspausen einplanen müssen, um diesen lästigen Vorgang durchzuführen.

Keine separate Partition für Ihre Metadaten, was die Daten mobiler macht

Manche proprietären Dateisysteme setzen voraus, dass Sie Metadaten und Daten auf verschiedenen physikalischen Partitionen speichern. Tiger Store lagert alle Daten und Metadaten auf dem selben Laufwerk. Dadurch werden Setup und Wartung des geteilten Speichers erheblich vereinfacht. Der Speicher ist so leichter zu verwalten und zu transportieren.

Bequeme Web-Benutzeroberfläche kompatibel mit iOS und Android

Tiger Store bietet eine elegante Weboberfläche, mit der die Admins den geteilten Speicher leicht verwalten können. Die verschiedenen Module der Tiger FAN Workflow Engine integrieren sich elegant in die selbe Benutzeroberfläche, wodurch ein zentrales und einfach zu bedienendes Front-End zur Verfügung steht.

Optimiert für Hochleistungs-Videostreaming

Videostreaming über die üblichen Netzwerkprotokolle wie SMB und NFS kann zu unvorhergesehenen Ergebnissen führen.

Tiger ist ein Pionier im Bereich der Hochleistungs-Videowiedergabe. Tiger Store sorgt dafür, dass Ihnen die höchste Leistung beim Videostreaming über eine möglichst große Bandbreite an Verbindungen, Plattformen und Applikationen zur Verfügung steht.

Bilddatei-Sequenz-Alignment von DPX, TIFF usw.

Anders als MOV, AVI oder MPG-Dateien, die ganze Videosequenzen enthalten, kann ein Film, der aus einer Sequenz von DPX-Bildern besteht, aus 250.000 Einzeldateien bestehen.

Wenn Renderfarmen Spezialeffekte oder 3D-Animationen berechnen, werden Frames oft in einer nicht-sequenziellen Reihenfolge ausgegeben. Wenn Videoanwendungen versuchen, diese Dateisequenzen wiederzugeben, bleiben sie oft hängen oder überspringen Frames, weil das Laufwerk für jeden Frame eine neue Datei suchen muss.

Tiger Store enthält einen Bilddateisequenz-Optimierer, der dafür sorgt, dass alle Dateien mit aufeinanderfolgenden Dateinamen nebeneinander auf dem Laufwerk abgespeichert werden, wodurch Abrufzeiten minimiert und Wiedergabeleistung erheblich verbessert werden.

Unbegrenzte LAN/SAN Konnektivität (statt Lizenzierung pro Platz)

Mit dem Tiger Client Treiber können Sie so viele LAN und/oder SAN Clients verbinden, wie Sie möchten. Es ist ganz einfach, mehr Client Seats hinzuzufügen und zu wachsen.

Wenn Anwender über Fibre Channel zu einer Tiger Box verbinden, muss bei ihnen das Tiger Store|FCT Fibre Channel Target Treibermodul installiert sein. Dieses Modul ist nur über den Kauf eines Tiger-Geräts erhältlich.

In allen anderen Fällen sollten Fibre Channel Clients direkt zu ihrem Speicher verbinden (über einen Switch oder nicht). Entscheidungsinstanz ist das Tiger Store|SAN Softwaremodul.

Avid Bin Locking optional unterstützt

Für Rich Media Kunden bietet Tiger den besten Support für Avid Bin Locking Funktionalitäten (Tiger AvidFS Modul). Der Support ist dermaßen kompatibel, dass Sie jedes Projekt von einem Avid-Volumen kopieren und in Ihr Tiger Store Volumen einfügen und weiter editieren können. Ganz einfach.

Was ist eigentlich “zentraler Speicher” und warum tut es eine handvoll Terabyte-Festplatten nicht auch?

 

Speicher kann man - gerade als im Medienbereich produzierender Kreativer - eigentlich nie genug haben. Und es scheint ja auch so einfach heutzutage: 1 Terabyte, dank USB3 oder Thunderbolt einigermaßen zügig im Zugriff, kostet weit unter 100 €. Davon hat man - jeder kann ein Lied davon singen - schnell mal einen ganzen Stapel “im Zugriff” oder, realistisch betrachtet “(irgendwo) in der Firma verteilt”....

 

...und damit fangen die eigentlichen Probleme ja überhaupt erst an: Einerseits ist ein Terabyte in der heutigen Zeit nicht mal mehr wirklich viel: 40 Minuten 3D- oder Compositing-Content (8 Bit, RGBA unkomprimiert bei 1080p50) und das Terabyte ist voll. Oder, aus Sicht des Video-schaffenden gesprochen, ist das Terabyte mit 5 Stunden Material in ProRes 422 (HQ) bei gleicher Auflösung/Framerate voll belegt. Andererseits ahnt man im Vorwege kaum, wie unglaublich viel 40 Minuten oder 5 Stunden Material sein können, wenn sich darunter genau die Minuten befinden, die der Kunde nocheinmal ausgespielt oder umcodiert haben möchte und die externe Festplatte mit dem Content “irgendwie gerade nicht auffindbar” ist. Oder - noch schlimmer - die externe Festplatte fein säuberlich katalogisiert seit einem Jahr im Schrank steht und beim Anschluss an den Rechner keinen Mucks mehr von sich gibt. Kennen Sie nicht? Keine Sorge, kommt bestimmt, einfach abwarten. Die Wahrscheinlichkeit für derartige Missgeschicke steigt anfangs überproportional mit der Größe und dem Alter des Unternehmens.

 

Dabei sind Kapazität und Protektion/Redundanz nicht einmal das wirklich Problem: Kleine (siehe Stardom) oder große (siehe Infortrend) JBODs oder RAID-Systeme (siehe http://de.wikipedia.org/wiki/RAID) stellen relativ einfach und preiswert 32 oder mehr Terabyte als so genannten DAS-Speicher (Direct Attached Storage) zur Verfügung. Und in Form eines RAID mit Level 5 oder 6 abgesichert, ist auch der Ausfall einzelner Festplatten kein wirkliches Drama.

 

Hat man aber einmal derart viel Speicher angesammelt oder ist im Unternehmen zumindest der Bedarf dafür absehbar, kommen zwei weitere, deutlich anspruchsvollere Probleme auf einen zu. Eines davon ist die Sicherheit der Daten im Falle eines Einbruchs oder Brand- bzw. Wasserschadens - da hilft nämlich auch das beste RAID-System, salopp gesagt, gar nix. Gegen solcherlei Gefahren kann man sich nur durch die Erstellung und das Auslagern von Backups auf LTO-Bändern zum Beispiel mit Programmen wie dem von uns empfohlenen Archiware P5 absichern.

 

Die andere Aufgabenstellung - und um deren Lösung soll es in diesem Produktbereich primär gehen -  ist die effektive Zusammenarbeit mehrerer Personen an einem Projekt. Das schließt zuvorderst den gleichzeitigen Zugriff auf Rohmaterial von mehreren Arbeitsplätzen und aus verschiedensten Applikationen ein. Aber auch in 3D-Animations-Umgebungen, in denen Szenen nur von einem Arbeitsplatz aus definiert oder editiert werden, zeitgleich eine Renderfarm aber Lesezugriff auf alles Rohmaterial und Schreibzugriff auf Partitionen haben muss, kann so genannter “shared” oder "collaborative" Speicher die Effektivität im Unternehmen dramatisch (!) steigern. Selbstverständlich ist es darüber hinaus möglich, bestimmte Bereiche des Speicherplatzes via Benutzer- und Gruppenrechten nur ausgewählten Mitarbeitern bzw Workstations zur Verfügung zu stellen.

Die Lösung:

Der Hersteller Tiger Technology hat mit Tiger Store Software ein Produkt im Programm, das den Aufbau eines zentralen Speichers im Unternehmen zu sehr günstigen Preisen und mit aussergewöhnlich hoher Flexibilität ermöglicht.

 

Einsatzbereiche dafür sind zum Beispiel:

  • Videoschnitt und Postproduktion

  • On-Set Aufnahme/Dailies

  • Überwachung und Aufzeichnung

  • Wissenschaft, Druck-Vorstufe, Medizin und Bild-Analyse

  • Gemeinsamer Speicher für Rich Media Anwendungen in Universitäten und Schulen

  • eine alternative zu Avid Unity

 

Als Plattform dient der Microsoft Windows Server, der auf einer handelsüblichen Hardware (z.B. den von uns empfohlenen Servern von Hewlett Packard oder Supermicro) läuft. Daran werden Speichersubsysteme via SAS, FibreChannel oder anderen Verbindern angeschlossen. Da die Tiger Store-Software transparent auf das Windows-Betriebssystem aufsetzt, unterstützt Tiger prinzipiell jedes Speichergerät, das von Windows erkannt wird und kann es als Shared Storage zur Verfügung stellen.

 

Eine theoretisch unbegrenzte Anzahl von Client-Rechnern, also Arbeitsplätzen, wird per Gigabit-Ethernet, 10gigE (incl. FCoE) oder Fibrechannel mit 4, 8 oder 16 GBit/s angeschlossen. Auch hier wird vom Prinzip her ersteinmal jede Schnittstellen-Technologie unterstützt, die das Server-Betriebssystem als Netzwerkschnittstelle erkennt.

 

In der Praxis sind natürlich nur jene Speichersubsysteme wirklich für den Einsatz als zentraler Speicher geeignet, die auch einen entsprechenden Datendurchsatz bzw Zugriffsgeschwindigkeit bieten. Und auch die Anzahl der Clients ist in der Praxis de facto durch die Ausbaufähigkeit des Servers und dessen Bandbreite begrenzt.

 

Die am Client tatsächlich zu erzielende, hohe Geschwindigkeit rührt bei Tiger Technology vor allem daher, dass es sich hier technisch gesehen nicht um klassische Netzwerkfreigaben per SMB (also ein LAN=Local Area Network) handelt (siehe http://de.wikipedia.org/wiki/Server_Message_Block). LANs sind schlichtweg nicht für den Einsatz im Medienbereich konzipiert worden. Vielmehr stellt diese Lösung ein echtes SAN (Storage Area Network, siehe http://de.wikipedia.org/wiki/Storage_Area_Network) dar. Im Gegensatz zu Netzwerkfreigaben “denkt” jeder Client eines SANs, dass der am Server angeschlossene Speicher ausschließlich ihm “gehört” und bei Zugriffen nicht auf die Bedürfnisse anderer Rechner geachtet werden muss. Das ist die Grundlage für die höhere Geschwindigkeit, vor allem im Bereich von per Fibrechannel oder FCoE angebundenen Clients. Selbstverständlich benötigt es jedoch in einem SAN eine “höhere Instanz”, der die Zugriffe der Clients (von denen ja jeder denkt, der ganze Speicher würde ihm alleine gehören) untereinander zu koordinieren. Dieser so genannten Metadaten-Controller ist Kernstück der Tiger Store Software und läuft ebenso auf dem selben Windows Server, an dem auch der Speicher angeschlossen ist.

 

Selbstverständlich ist ein SAN deutlich leistungsfähiger als ein LAN und damit etwas komplexer in der Administration. Hier ist der aus Erfahrung wirklich als exzellent zu beschreibende Support von Tiger Technology zu erwähnen. Er stellt ein erhebliches Kriterium dafür dar, dass wir die Lösungen von Tiger Technology rundweg empfiehlt.

 

Neben Tiger Store als reine Software-Lösung gibt es auch fertige Systeme - Tiger Serve (für den Anschluss von externem Speicher) oder Tiger Box (mit eingebautem RAID System). Bei Interesse scheuen Sie sich nicht, uns telefonisch zu kontaktieren. Niemand kauft eine Lösung wie diese “einfach so” im Online-Shop und Beratung ist unsere Stärke. Wir sind gerne für Sie da!

Tiger Store erlaubt es mehreren Servern, sich direkt mit dem geteilten Speicher zu verbinden, dadurch kann die Leistung leicht verteilt werden.

 

Bild 1 zeigt einen gewöhnlichen Datenserver mit normalen Möglichkeiten zum Netzwerkteilen.

Bild 2 zeigt einen einfachen NAS-Einsatz von Tiger Store mit Verwendung des lokalen Speichers. Zusätzlich zum SMB Share bietet Tiger Store block-level Konnektivität. Das bedeutet, dass Client-Computer auf die Speicher über das Netzwerk zugreifen können, ganz so, als ob es sich um ein lokales Laufwerk handeln würde.

 

Bild 3 zeigt einen einfachen SAN/NAS-Einsatz mit zwei Datenservern, die sich den Zugang zu einem gemeinsamen Volumen teilen. In diesem Fall fungiert Tiger Store als Metadaten-Kontrolleur und verwaltet den Zugang zwischen den beiden Servern und dem Speicher. Da Server oft einen Engpass darstellen, können Sie die Leistung entsprechend der LAN-Clients verbessern, indem Sie mehr Server einsetzen, die ein gemeinsames Volumen weitergeben. Workstations können sich ebenfalls direkt zum Spicher verbinden, wenn Hochleistung benötigt wird (wie etwa für Color Grading Anwendungen).

Auf Bild 4 sehen Sie einen SAN/NAS-Einsatz mit High-Availability. In diesem Fall teilen sich zwei Datenserver den Zugang zu einem gemeinsamen Volumen. Wenn ein Server ausfällt, wechseln Clients automatisch zum anderen, verbliebenen Server.

 

Bild 5 zeigt, wie mehrere Server auf mehrere Volumen zugreifen können.

 

Durch die Kombination von Tiger Pool mit Tiger Store können mehrere Volumen als eines präsentiert werden, wie Sie in Bild 6 sehen.

 

Bild 7 zeigt, wie Tiger Store im Zusammenspiel mit der übrigen Software einen Scale-Out Metadaten-Regler bietet und gleichzeitig für eine Leistungsskalierbarkeit des FAN sorgt.

Grundvoraussetzungen

  • Mindestens 2 GB physikalischen RAM (8GB oder mehr für Server).
  • 100 MB freier Festplattenspeicher für die Installation der Tiger Software.
  • 4/8/16/32 GbFC, Infiniband, SAS, 1/10/40/100 GbE Adapter zum Anschluss an den Speicher.
  • Network LAN Verbindung (mindestens 1 Gb) für öffentliche Kommunikation.

Die folgenden TCP Ports - 3000, 3001, 8555, 9120, 9121, 9122, 9123, 9124, 9125, 9126, 9127 - sollten nicht von einer Firewall blockiert werden.


Windows-Server

  • PC mit 1.33-GHz Prozessor oder schneller.
  • 32-bit oder 64-bit Microsoft Windows 7/Server 2008 R2, Windows 8/Server 2012/Server 2012 R2, Windows 10.

Wichtig: Microsoft Windows 7/Server 2008 R2 Computer müssen mindestens Service Pack 1 und das KB3033929 Sicherheitsupdate installiert haben.

Anmerkung: Nicht unterstützt werden  Microsoft Windows 95, Windows 98, Windows NT, Millennium Edition, Windows 2000, Windows XP/Server 2003/Server 2003 R2 oder Windows Vista.


Mac OS X Clients

  • Intel-basierter Mac mit 1.33 GHz CPU.
  • Mac OS X Lion/Lion Server (32-bit und 64-bit), Mac OS X Mountain Lion/Mountain Lion Server (64-bit), Mac OS X Mavericks/Mavericks Server (64-bit), Mac OS X Yosemite/Yosemite Server (64-bit), Mac OS X El Capitan (64-bit), macOS Sierra (64-bit).

Anmerkung: Mac OS X Versionen unter 10.7 werden nicht unterstüzt.


Windows Clients

  • PC mit 1.33 GHz Prozessor.
  • 32-bit oder 64-bit Microsoft Windows 7/Server 2008 R2, Windows 8/Server 2012/Server 2012 R2, Windows 10.

Wichtig: Microsoft Windows 7/Server 2008 R2 Computer müssen mindestens Service Pack 1 und das KB3033929 Sicherheitsupdate installiert haben. 

Anmerkung: Nicht unterstützt werden  Microsoft Windows 95, Windows 98, Windows NT, Millennium Edition, Windows 2000, Windows XP/Server 2003/Server 2003 R2 oder Windows Vista.


Linux Clients

  • PC mit 1.33 GHz Intel Prozessor.
  • 
Red Hat Enterprise Linux/CentOS Linux 5.x:
    • 2.6.18-128.el5 (32-bit and 64-bit)
    • 2.6.18-128.1.16.el5 (32-bit and 64-bit)
    • 2.6.18-164.2.1.el5 (32-bit and 64-bit)
    • 2.6.18-164.el5 (32-bit and 64-bit)
    • 2.6.18-164.6.1.el5 (32-bit and 64-bit)
    • 2.6.18-164.9.1.el5 (32-bit and 64-bit)
    • 2.6.18-164.10.1.el5 (32-bit and 64-bit)
    • 2.6.18-164.11.1.el5 (32-bit and 64-bit)
    • 2.6.18-164.15.1.el5 (32-bit and 64-bit)
    • 2.6.18-238.el5 (32-bit and 64-bit)
  • 
Red Hat Enterprise Linux/CentOS Linux 6.x:
    • 2.6.32-220.el6 (64-bit)
    • 2.6.32-279.el6 (64-bit)
    • 2.6.32-358.el6 (64-bit)
    • 2.6.32-431.el6 (64-bit)
  • CentOS Linux 6.x only:
    • 2.6.32-431.23.3.el6.centos.plus (64-bit)
    • 2.6.32-431.3.1.el6
    • 2.6.32-573.7.1.el6
    • 2.6.32-642.1.1.el6
  • 
Red Hat Enterprise Linux 5.x (Autodesk):
    • 2.6.18-128.el5.ADSK (64-bit)
  • 
Red Hat Enterprise Linux 6.2 (Autodesk):
    • 2.6.32-220.27.1.el6.x86_64 (64-bit)
  • 
FilmLightOS 2.x:
    • kernel 2.6.18-92.1.22.el5.centos.plus (64-bit)
    • kernel 2.6.18-194.11.4.el5.centos.plus (64-bit)
  • 
SuSe Linux 10:
    • 2.6.16.21-0.8-default (64-bit)
    • 2.6.16.21-0.8-smp (64-bit)
    • 2.6.16.60-0.85.1-default (64-bit)
    • 2.6.16.60-0.85.1-smp (64-bit)
    • 2.6.16.60-0.103.1-default (64-bit)
    • 2.6.16.60-0.103.1-smp (64-bit)
  • 
SuSe Linux 11:
    • 2.6.32.12-0.7-default (64-bit)
    • 3.0.80-0.7-default (64-bit)
    • 3.0.13-0.27-default (64-bit)
  • 
DaVinci Resolve Linux:
    • 2.6.18-164.el5 (64-bit)
    • 2.6.18-238.el5 (64-bit)
    • 2.6.32-358.el6 (64-bit)
  • 
SGO Mistika Linux:
    • 2.6.32.12-0.7-default (64-bit)
    • 3.0.13-0.27-default (64-bit)

Wichtig: Wenn Sie eine der Standardkerneleinstellungen ändern, kann dies dazu führen, dass der Tiger Client nicht sachgemäß funktioniert.

Anmerkung: Sowohl Uni- wie auch Multiprozessor-Versionen der Kernels werden unterstützt. SELinux sollte vor der Installation der Tiger Client Software deaktiviert werden.


Speicher-Voraussetzungen

Tiger Pool unterstützt jedes einfache oder striped NTFS-formatierte Volumen (einschließlich Tiger Store), auf das der Speicherserver Lese- und Schreibzugriff hat. Sie können den Speicherserver direkt mit dem Speicher oder über einen Switch verbinden via Fibre Channel, SAS, Infiniband oder 1/10Gb Ethernet (für iSCSI Speicher), PCIe usw.

Anmerkung: Die Tiger Software ist zwar darauf ausgelegt, mit jedem iSCSI Initiator zu funktionieren, jedoch sind im moment nur die folgenden zertifiziert:

  • Microsoft iSCSI Software Initiator
  • UNH iSCSI Initiator
  • Studio Network Solutions' globalSAN iSCSI Initiator für OS X
  • ATTO Xtend SAN iSCSI Initiator

Anmerkung: Wenn Sie einen iSCSI Initiator verwenden, der nicht in der obigen Liste enthalten ist, können Sie das Tiger Technology Support-Team kontaktieren und bezüglich möglicher Unterstützung nachfragen.

General overview/testimonial

Walkthrough with Jordan Schinkel

 

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