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ATTO ThunderLink Konverter

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ATTO ThunderLink 2x 40Gb Thunderbolt 3 to 2x 16Gb Fibre Channel inc. Optical SFP+ LC

ATTO Thunderlink Konverter konvertieren Thunderbolt zu FibreChannel, 10/40Gb Ethernet oder SAS/SATA. Perfekt für alle Betriebssysteme.
ATTO ThunderLink
TLFC-3162-DE0
Preis: 1.727,00 €   1.558,00 €
(1.854,02 € inkl. MwSt.)
1854,02
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Moderne, mobile Computer - allen voran die ZBooks von HP und die MacBooks von Apple - bieten in Sachen Rechen- und GPU-Leistung das, was bis vor kurzem noch stationären Workstations vorbehalten war. Das führt dazu, daß immer mehr Anwender sich auch am Arbeitsplatz einer mobilen Workstation gegenüber sehen - unabhängig davon, ob das nun eine eigene Entscheidung oder die des IT-Managers beim Arbeitgeber war.

Nicht zuletzt aufgrund der immer flacheren Bauform, haben mobile Workstations jeglicher Couleur jedoch einen Nachteil: Die begrenzte Vielfalt an Schnittstellen. Gab es bis vor kurzem noch überhaupt keine Möglichkeit, solche mobilen Rechner mit FibreChannel-, SAS- oder 10GigE-Schnittstellen auszustatten, so ist das mit dem Einzug von Thunderbolt als schnelle, universell nutzbare Schnittstelle im Bereich mobiler Workstations nun machbar.

Mobile Workstations in stationären Unternehmensstrukturen

Mit ATTO's Konvertern aus der ThunderLink-Serie ist damit die Anbindung an Speicher- und Netzwerkstrukturen möglich, die zwar bei der mobilen Arbeit keinerlei Rolle spielen, am Schreibtisch mittlerer und großer Unternehmen aber oft unumgänglich sind.

Drei Modellreihen für unterschiedliche Schnittstellen 

Die eine Seite eines ThunderLink-Konverters verbindet sich immer mit einer Thunderbolt-Schnittstelle, die "andere Seite" des ThunderLink-Konverters kann

  • SAS,
  • 10-GBit/s-Ethernet mit 10GbaseT auf RJ45-Buchsen,
  • 10-GBit/s-Ethernet als SFP+ -optical oder
  • FibreChannel mit 8 oder 16 GBit/s

sein. Nicht unerwähnt bleiben soll hier auch der an anderer Stelle dieser Website vorgestellte ThunderStream-Adapter, der ebenfalls von Thunderbolt auf SAS-Anschlüsse konvertiert, im Vergleich zum ThunderLink-SAS-Modell zusätzlich aber einen RAID-Controller eingebaut hat.

 

Insgesamt gibt es aktuell sechs unterschiedliche ThunderLink-Adapter, die wir Ihnen auf den folgenden Reitern näher vorstellen. Dabei ist es auch hier, wie bei anderen Modellen von ATTO, hilfreich die Typenbezeichnung der einzelnen Geräte richtig lesen zu können. Die letzten vier Ziffern einer jeden Modellnummer ergeben aufgeschlüsselt:

Die erste Ziffer, eine 1, 2 oder 3, zeigt an, für welche Thunderbolt-Version des Gerät gedacht ist.

Ziffer zwei und drei zusammengenommen, geben die Bandbreite eines jeden Ausgangsports in GBit/s wieder.

Die vierte Ziffer gibt Auskunft darüber wieviele Ausgangsports pro Gerät vorhanden sind.

Beispiel: TLFC2162 ist der ThunderLink-auf-FC-Konverter, der von Thunderbolt 2 auf 2x 16 GBit/s FibreChannel-Ports konvertiert.

ATTO Thunderlink Fibre Channel Konverter

Die mit der Modellbezeichnung TLFC bzw FC beginnenden ThunderLink-Konverter setzen einen Thunderbolt-Anschluss in je zwei FibreChannel-Ports um. In der Modellreihe gibt es zwei unterschiedliche Modelle:

  • TLFC2162 benötigt Thunderbolt 2 und "macht" daraus zwei FibreChannel-Ports à 16 GBit/s
  • TLFC2082 benötigt ebenfalls Thunderbolt 2 und "macht" daraus zwei  FibreChannel-Ports à 8 GBit/s

 

Technische Spezifikationen

Allen Modellen gemeinsam sind folgende technische Spezifikationen 

  • 2 Kanäle à 8 oder 16 GBit/s Fibre Channel
  • 2 Thunderbolt-Anschlüsse für „Daisy chaining“
  • 2x SFP+ Ports (LC)
  • SFP+-Module mit LC/LC-Anschlüssen gehören zum Lieferumfang
  • Advanced Data Streaming (ADS) Technology
  • Windows, OS X und Linux-Treiber verfügbar
  • 3 Jahre Herstellergarantie

Darüber hinaus gilt all das unter "Über ATTO" gesagte.

Ausserdem trifft auch all das zu, was wir unter dem Produkteintrag für die Celerity FibreChannel-Host-bus-Adapter auf dieser Website berichten - denn innerhalb der Gehäuse der ThunderLink TLFC-Modelle stecken natürlich - Sie werden es erraten haben - Celerity-Karten von ATTO.

ATTO Thunderlink 10GigE Konverter

Die mit der Modellbezeichnung TLNS, TLNT bzw NS und NT beginnenden ThunderLink-Konverter setzen einen Thunderbolt-Anschluss in einen oder zwei 10 GBit/s Ethernet-Ports um. In der Modellreihe gibt drei unterschiedliche Modelle:

  • TLNS2101 benötigt Thunderbolt 2 und wandelt diesen in einen 10-GBit/s-Port mit optischem LC/LC-Anschluss (SFP+)
  • TLNS2102 benötigt Thunderbolt 2 und wandelt diesen in zwei 10-GBit/s-Ports mit optischen LC/LC-Anschlüssen (SFP+)
  • TLNT2102 benötigt Thunderbolt 2 und wandelt diesen in zwei 10-GBit/s-Ports mit 10GbaseT-RJ45-Anschlüssen
  • TLNS3101 benötigt Thunderbolt 3 und wandelt diesen in einen 10-GBit/s-Port mit optischem LC/LC-Anschluss (SFP+)
  • TLNS3102 benötigt Thunderbolt 3 und wandelt diesen in zwei 10-GBit/s-Ports mit optischen LC/LC-Anschlüssen (SFP+)

Modell NS 2101

 

Modell NS 2102 

Technische Spezifikationen

Allen Modellen gemeinsam sind folgende technische Spezifikationen 

  • 1 oder 2 Kanäle à 10 GBit/s Ethernet
  • Wahlweise RJ45- oder optische LC/LC-Anschlüsse
  • SFP+-Adapter bei den TLNS-Modellen im Lieferumfang
  • 2 Thunderbolt-Anschlüsse für „Daisy chaining“
  • Advanced Data Streaming (ADS) Technology
  • Windows, OS X und Windows-Treiber verfügbar
  • 3 Jahre Herstellergarantie

Darüber hinaus gilt all das unter "Über ATTO" gesagte.

ATTO Thunderlink 40GigE Konverter

Die mit der Modellbezeichnung TLNQ bzw NQ beginnenden ThunderLink-Konverter setzen einen Thunderbolt-Anschluss in einen oder zwei 40 GBit/s Ethernet-Ports um. In der Modellreihe gibt drei unterschiedliche Modelle:

  • TLNQ3401 benötigt Thunderbolt 3 und wandelt diesen in einen 40-GBit/s-Port mit optischem LC/LC-Anschluss (QSFP+)
  • TLNS3402 benötigt Thunderbolt 3 und wandelt diesen in zwei 40-GBit/s-Ports mit optischen LC/LC-Anschlüssen (QSFP+)

Modell NQ 3401

Modell NQ 3402

Technische Spezifikationen

Allen Modellen gemeinsam sind folgende technische Spezifikationen 

  • 1 oder 2 Kanäle à 40 GBit/s Ethernet
  • QSFP+-Adapter im Lieferumfang
  • 2 Thunderbolt-Anschlüsse für „Daisy chaining“
  • Advanced Data Streaming (ADS) Technology
  • Windows, OS X und Windows-Treiber verfügbar
  • 3 Jahre Herstellergarantie

Darüber hinaus gilt all das unter "Über ATTO" gesagte.

ATTO Thunderlink SAS Konverter

Der mit der Modellbezeichnung TLSH bzw SH beginnende ThunderLink-Konverter setzt einen Thunderbolt-Anschluss in zwei SAS-Ports um.

  • TLSH2068 benötigt Thunderbolt 2 und "macht" daraus 2 SAS-Ports à 6 GBit/s

Technische Spezifikationen

  • 2 Kanäle à 6 Gbit/s SAS
  • 2x SFF-8088-Buchsen
  • 2 Thunderbolt-Anschlüsse für „Daisy chaining“
  • Advanced Data Streaming (ADS) Technology
  • Windows, OS X und Windows-Treiber verfügbar
  • 3 Jahre Herstellergarantie

Darüber hinaus gilt all das unter "Über ATTO" gesagte. Ausserdem trifft auch all das zu, was wir unter dem Produkteintrag für die ExpressSAS-Host-bus-Adapter auf dieser Website berichten - denn innerhalb der Gehäuse der ThunderLink TLSH-Modelle stecken natürlich - Sie werden es erraten haben - ExpressSAS-Karten von ATTO.


Modelle mit RAID-Controller verfügbar

Unter dem Produktnamen "ThunderStream" sind übrigens zudem Thunderbolt-SAS-Konverter verfügbar, die auch einen RAID-Controller integriert haben!

Modellübersicht

In dieser Tabelle stellen wir alle Modelle der ThunderLink-Reihe gegenüber, um Ihnen eine schnelle Übersicht und Zuordnung von Funktionalität und Modellbezeichnung an die Hand zu geben.

 

Modell THB Format Medium/
Buchsen
Low-
profile*

TLNQ3402 

v3

2x40GbE

Ethernet

optisch
LC/LC

TLNQ3401

v3

1x40GbE

Ethernet

optisch
LC/LC

TLNS3101

v3

1x10GbE

Ethernet

optisch
LC/LC

TLNS3102

v3

2x10GbE

Ethernet

optisch
LC/LC

TLFC3322

v3

2x32Gb/s

Fibre Channel

optisch
LC/LC
-

TLFC3162

v3

2x16Gb/s

Fibre Channel

optisch
LC/LC
-

TLSH2068

v2

8x 6Gb/s

SAS/SATA

  -
TLFC2162 v2 2x 16 GBit/s
FibreChannel
optisch
LC/LC
-
TLFC2082 v2 2x 16 GBit/s
FibreChannel
optisch
LC/LC
-
TLNS2102 v2 2x 10 GBit/s
Ethernet
optisch
LC/LC

TLNS2101 v2 1x 10 GBit/s
Ethernet
optisch
LC/LC
-
TLNT2102 v2 2x 10 GBit/s
Ethernet
kupfer
RJ45

 

* Low-Profile-Gehäuse sind 3,05cm hoch, die anderen Gehäuse haben eine Bauhöhe von  6,35cm. Die Breite der Gehäuse beträgt immer 10,3cm, die Tiefe immer 22 cm.

Da die meisten der von ATTO angebotenen Produkte sich rund um die Adaptierung von Schnittstellen drehen, möchten wir an dieser Stelle eine Übersicht wichtigsten Schnittstellen bieten und deren Unterscheide erläutern. Dabei erhebt die Übersicht keineswegs Anspruch auf Vollständigkeit - vielmehr konzentrieren wir uns hier auf jene Schnittstellen, an denen auch Visualisierungsschaffende nicht vorbei kommen (zumindest dann nicht, wenn sie keinen System- oder IT-Administrator mit der Aufgabe eines Systemdesigns betrauen können :-).

 


SATA

SATA („Serial Advanced Technology Adapter“), kommt aktuell in der Version 3.x daher und ist die bei weitem meist genutzte Schnittstelle, um Festplatten oder SSDs mit der Mutterplatine eines Computers oder einem RAID-Controller zu verbinden. Aber auch Band- bzw. optische Laufwerke oder gar spezielle, externe SATA-Speichersticks lassen sich per SATA oder eSATA (siehe unten) anbinden.  Der Stecker stellt in der aktuellen Revision 3.x keine Stromversorgung zur Verfügung; diese muss über einen separaten Steckkontakt sichergestellt werden. Zu SATA-Geräten führen demnach also in der Regel zwei Kabel, eines für Strom und eines für die Daten. Gerade bei separaten Speichersubsystemen sind jedoch die notwendigen Buchsen fast immer fest auf einer eigenen Platine („Backplane“) verlötet, in welche die Steckkontakte der Festplatten/SSDs direkt eingesteckt werden, ohne dass ein Kabel zum Einsatz kommt („cableless design“).

SATA bietet eine Punkt-zu-Punkt-Verbindung, pro SATA-Verbinder kann also genau ein SATA-Gerät angeschlossen werden. Durchverbindenden, so genannte „throughputs“ sind im SATA-Design nicht möglich. Die maximale Kabellänge beträgt aufgrund der nicht geschirmten und hauptsächlich für den Einsatz innerhalb eines Gehäuses vorgesehenen Kabel maximal 1 Meter. SATA-Stecker sind durch einen L-förmigen Stecker verpolungssicher; die angeschlossenen Geräte sind im laufenden Betrieb an- oder absteckbar (hot-pluggable). SATA-Stecker gibt es mit oder ohne Verriegelung, die vor einer unbeabsichtigten Trennung der Kabelverbindung schützen.

SATA bietet aktuell eine Brutto-Bandbreite von 4,8 GBit/s, was sich in der Praxis auf maximal 450 MByte/s reduziert, die tatsächlich von einem Gerät gelesen oder auf selbiges geschrieben werden können. Derzeit gibt es keine Festplatte am Markt, für die eine SATA-Schnittstelle tatsächlich der Flaschenhals für die Datenübertragungsgeschwindigkeit wäre. Anders sieht das jedoch bei modernen SSDs aus: Einzelne Modelle könnten durchaus mehr als 450 MByte/s übertragen und haben daher in steigendem Maße SAS- statt SATA-Schnittstellen.   

Weitere Informationen unter https://de.wikipedia.org/wiki/Serial_ATA

Bildreferenz: SATA ports von en:User:Berkut - Transfered from English Wikipedia; en:File:SATA ports.jpg. Lizenziert unter CC BY-SA 3.0 über Wikimedia Commons.

eSATA

Der eSATA-Standard ist eine Erweiterung des SATA-Standards. Das „e“ steht dabei für „external“ und definiert, nomen est omen, den Anschluss von SATA-Geräten, die nicht innerhalb des selben Gehäuses wie der Controller und daher extern angebunden sind. eSATA unterscheidet sich von SATA hauptsächlich in der Form der verwendeten Kabel und Buchsen. Aufgrund einer zusätzlichen Abschirmung der Datenkabel, die zum Schutz gegen Strahlungsinterferenzen notwendig ist, wurde die Form des Steckers leicht geändert. Das erhöht auch die maximale Kabellänge von einem auf zwei Meter.

Weitere Informationen unter https://de.wikipedia.org/wiki/Serial_ATA

Bildreferenz: „SATA2 und eSATA-Stecker“. Das Original wurde von Smial in der Wikipedia auf Deutsch hochgeladen - Übertragen aus de.wikipedia nach Commons.. Lizenziert unter CC BY-SA 2.0 de über Wikimedia Commons.

SAS

Wie so viele Standard ist auch der SAS-Standard eine Weiterentwicklung eines früheren Standards der IT-Branche. SAS steht für „Serial attached SCSI“ und ist der Nachfolger des bis Mitte der 00er Jahre genutzten SCSI-Standards („Small Computer Systems Interface“. Wo SCSI noch Daten noch parallel übertragen hat, wechselte man bei SAS auf die seriell Übertragung und konnte damit weit höhere Datenraten erzielen, weil das Problem der unterschiedlichen Signallaufzeiten auf parallelen Datenleitungen wegfiel und damit die Taktrate erhöht werden könnte.

Aktuell bietet SAS eine Bandbreite von bis zu 12 GByte/s, hat aber z.B. gegenüber SATA den grossen Vorteil, dass sich über einen Stecker mehrere Kanäle übertragen lassen. So lässt sich mit einem SAS-Kabel die volle Bandbreite von acht SATA-Platten übertragen (in anderen Varianten des SAS-Standards sind da durchaus auch mehr Kanäle möglich, was aber in unsrer Branche nicht so weit verbreitet ist, sieh dazu den unterstehen Wikipedia-Link)

Überhaupt ist SAS, durchaus gewollt, in vielen Fällen dem SATA-Standard ähnlich. So gibt es mit dem SFF-8088-Stecker eine verriegelungssichere, externe Variante, die aufgrund der verglichen zu SATA höheren Spannungsdifferenz bei der Signalübertragung bis zu sechs Meter lange Kabel erlaubt. Mit dem SFF-8087-Stecker ist eine vergleichbare, ebenfalls verrriegelbare Stecker/Buchsen-Kombination für interne Verbindungen mit weniger aufwändiger Abschirmung vorgesehen.

Vor allem die SFF-8088-SAS-Steckverbinder gehören zu den stabilsten Datenverbindern, die es in der IT-Branche gibt. Sie sind daher besonders verbreitet, um den Host-Rechner mit einem externen Speichersubsystem zu verbinden und werden auch dazu genutzt, jene externen RAID- bzw. Speichersubsysteme mit weiteren JBODs zu verbinden. Wichtig ist auch der Vorteil von SAS, mehrfache Kabelverbindungen zwischen den selben beiden Geräten vornehmen zu können, womit Systeme ohne „Single point of failure“ aufgebaut werden können.

Neben all dem gibt es übrigens auch SAS-Festplatten, die SATA-Festplatten sehr ähnlich sind. Statt mit 7200 Umdrehungen pro Minuten bei SATA arbeiten SAS-Festplatten mit Umdrehungsgeschwindigkeiten von bis zu 15000 UpM und bieten dementsprechend höhere Datenraten. Mit dem Aufkommen von SSD verlieren SAS-Festplatten jedoch stetig an Bedeutung. Weitere Informationen unter https://de.wikipedia.org/wiki/Serial_Attached_SCSI

Bildreferenz: „SFF 8088“ von GreyCat - Eigenes Werk. Lizenziert unter CC BY-SA 3.0 über Wikimedia Commons.

Thunderbolt

Thunderbolt wurde von Intel in Zusammenarbeit mit Apple entwickelt und bietet in der aktuellen Version 2 bis zu 20 GBit/s Bandbreite, wobei Thunderbolt 3 mit 40 GBit/s schon „vor der Tür steht“. Wo Thunderbolt anfangs ausschliesslich für Apple verfügbar war, gibt es heute auch PCIe-Karten von HP für deren Z-Workstations und mobile HP-Workstations kommen standardmässig ebenfalls mit Thunderbolt-Schnittstelle.

Thunderbolt unterscheidet sich in zahlreichen Aspekten von allen anderen Schnittstellentechnologien.

  • Per Thunderbolt können nicht nur Datenspeicher, sondern auch Monitore, Audio- oder Videogeräte angeschlossen werden. Sogar eine Thunderbolt-Netzwerk ist mit aktuellen OS-X-Versionen realisierbar.

  • An einem Thunderbolt-Strang können mehrere externe Geräte hintereinander geschaltet werden („Daisy Chaining“).

  • Ein Thunderbolt-Kabel überträgt nicht nur Daten, sondern auch bis zu 15 Watt Betriebsstrom für externe Geräte.

  • Thunderbolt-Verbindungen können nicht nur aus bis zu drei Meter langen, kupferbasierten Kabeln sondern auch bis zu mehreren 100 Meter langen optischen Kabeln bestehen.

  • Thunderbolt-Buchsen haben keinen neuen Standard sondern sehen genau so aus, wie Mini-DisplayPort-Anschlüsse.

Diese Flexibilität hat allerdings auch mehrere Nachteile:

  • Thunderbolt ist in der Implementation vergleichsweise teuer. Da Thunderbolt-Kabel, um die gewünschte Bandbreite zur erreichen, auf beiden Seiten ingesamt 12 Chips inklusive eigenem Prozessor nebst aktualisierbarer Firmware usw. usf. eingebaut haben, sind die Kabel teuer und der Stecker ist vergleichsweise gross.

  • Hauptnachteil von Thunderbolt ist jedoch die Tatsache, dass es keinen Standard für zu verriegelnde Stecker und Buchsen gibt. Ausserdem fehlt aktuell eine Technik zum Aufbau von Systemen, die keinen „Single-point-of-failure“ haben.

Thunderbolt wird in unserer Branche oft dazu verwendet, Direct-Attached-Storage-Subsysteme an Apple- oder HP-Workstations anzuschliessen, da diese in der Gesamtbetrachtung wegen der immensen Bandbreite von Thunderbolt trotz höheren Gesamtleistung preiswerter sind, als externe SAS-basierte Speichersubsysteme.   

Weitere Informationen unter https://de.wikipedia.org/wiki/Thunderbolt_(Schnittstelle)

Bildreferenz: „Thunderbolt-Connector“ von Heavysilence - Eigenes Werk. Lizenziert unter CC0 über Wikimedia Commons.

Ethernet / iSCSI

Eine IT-Welt ohne Ethernet ist heutzutage nicht denkbar - und war es bereits in der 1970er Jahren nicht. Ethernet ist der Standard schlechthin, wenn es um die Vernetzung von Computer geht. Nach 1, 10 und 100 MBit/s-Standards ist heutzutage das 1-GBit/s-Ethernet Standard und 10 GBit/s-Ethernet im professionellen Bereich weit verbreitet. Aber auch Implementationen mit 40 und 100 Gbit/s sind bereits industrieweit verfügbar und formieren teils unter dem Begriff Infiniband.

Der Grund, weshalb gerade in den letzten Jahren die Bandbreite bei Ethernet massiv in die Höhe getrieben wurde ist jedoch nicht darin zu sehen, Computer schneller mit anderen Computern zu verbinden. Ursache ist vielmehr das iSCSI-Protokoll, dass es erlaubt, externe Speichersubsysteme per Ethernet (genaugenommen via des TCP/IP-Protokollstapels) an Computer anzubinden. iSCSI erlaubt es, vorhandene Router- und Netzwerkstrukturen dafür zu verwenden, dass ein Computer „denkt“, das Speichersubsystem wie eine lokale Festplatte direkt mit ihm verbunden - auch wenn zwischen Speichersubsystem und Computer nicht nur Kabel, sondern auch Switches, Router oder gar interkontinentale VPN-Verbindungen liegen. Vor allem für Unternehmen mit mehreren Standorten und standortübergreifende Speicherlösungen ist iSCSI heutzutage nicht mehr wegzudenken.

Weitere Informationen unter https://de.wikipedia.org/wiki/Ethernet und https://de.wikipedia.org/wiki/ISCSI

Bildreferenz: „RJ-45-Stecker-und-Buechse“ von Das Original wurde von Hieke in der Wikipedia auf Deutsch hochgeladen - Übertragen aus de.wikipedia nach Commons.. Lizenziert unter Attribution über Wikimedia Commons.
 

FibreChannel

FibreChannel ist zweifelsohne der am weitesten verbreitete Standard, wenn es um die hochprofessionelle Datenverkabelung von Speichersubsystemen geht. FibreChannel wird aktuell in Bandbreiten von 4, 8 oder 16 GBit/s angeboten, eine Variante mit 32 GBit/s befindet sich in der Standardisierungsphase.

Erst mittels FibreChannel, das zwar auch in einer kupferbasierten Kabelvariante existiert meist jedoch per optischer Kabel genutzt wird, konnten aus Speichersubsystemen sogenannte „Storage Area Subsystems“ (SANs) werden. Diese unterscheiden sich vornehmlich dadurch, dass mehrere Host-Computer „denken“, dass das mit ihnen verbunden Speichersubsystem ausschliesslich ihnen selbst „gehören“ würde. Um es kurz zu sagen: Dies führt zu immens hohen Datenraten bzw. weil Verlusten durch den Überhang eines Protokolls vermieden werden, setzt aber in der Regel separate  Speicherverwaltung-Servers (sogenannte Metadata-Controller) voraus. Die FibreChannel-Technologie, Sie ahnen es sicherlich bereits, ist nichts, was man in wenigen Absätzen beschreiben könnte. Bei picturetools helfen Ihnen unsere Experten jedoch gerne bei der Planung entsprechender Speicherstrukturen - rufen Sie uns dazu gerne an!

Weitere Informationen unter https://de.wikipedia.org/wiki/Fibre_Channel

Bildreferenz: „ML-QLOGICNFCCONN“ von Melee - Eigenes Werk. Lizenziert unter CC BY-SA 3.0 über Wikimedia Commons.

ATTO Technologies entwickelt Produkte, mit denen sich Daten besser speichern, verwalten und verteilen lassen. Dabei liegt der Fokus jenes Satzes auf dem Wort „entwickelt“. Denn ATTO ist in weiten Unternehmensteilen ein typischer, sogenannter OEM-Hersteller (siehe https://de.wikipedia.org/wiki/Erstausrüster). ATTO entwickelt als Produkte, die andere Unternehmen unter eigenem Namen anbieten - und dazu gehören solch Branchenschwergewichte wie Apple, EMC, NetApp, Hewlett-Packard, Quantum, Avid Technology, Overland Storage, NEC, Unisys und viele, viele andere. Weshalb sie das tun? Ganz einfach: Die Produkte von ATTO haben seit über 25 Jahren eine Qualität in Hardware- und Treiberentwicklung, die ihresgleichen sucht. Kaum ein Unternehmen bringt zum Beispiel Schnittstellenkarten für neue Standards schneller auf den Markt, als ATTO das seit seiner Gründung 1988 zu tun vermag. Dabei sind die ATTO-Produkte oftmals direkte Referenz-Implementationen dessen, was Konsortien verschiedener Hersteller zuvor auf dem Papier als Standard definiert haben - sie sind die Inkarnation theoretischer Vorgaben.

 

Bezeichnend für die Kontinuität und Qualität, die ATTO am Markt liefert ist nicht nur das für die IT-Industrie geradezu „biblische“ Alter des Unternehmens von der amerikanischen Ostküste. Auch die Tatsache, dass die vier Führungspersonen allesamt seit über 20 Jahren im Unternehmen verweilen und alle Produkte aus Gründen der Qualitätssicherung in den USA (und nicht in Fernost) gefertigt werden sagt viel über den Hersteller aus. Zudem dürfte nur wenige andere Unternehmen mit einer Quote von 80% Mitarbeitern in Forschung & Entwicklung und nur 20% in Vertrieb, Administration und Marketing mithalten können.

 

Als Autor dieser Zeilen, selbst seit über 30 Jahren im Bereich der IT- und Visualisierungsindustrie unterwegs, möchte ich keinen Hehl daraus machen, dass ich grosser Fan von ATTO-Produkten bin. Aus eigener Erfahrung weiss ich zu berichten, dass ATTO selbst aktuellste Technologien immer mit äußerst stabilen Treibern für alle am Markt verbreiteten Plattformen auf den Markt bringt, der Support in der Regel makellos ist, notwendige Updates (z.B. bei neuen OS-Versionen) schnell verfügbar sind usw. usf.

 

Zudem arbeitet ATTO mit wichtigen „Independent Software Vendors (ISV)“ zusammen - das sind Software-Hersteller deren Produkte spezielle Hardware benötigen, die auch von ATTO angeboten wird. Nehmen wir z.B. Avid als Hersteller des Media Composers: Avid und Atto stellen zusammen sicher, dass Host-Adapter von ATTO im Betrieb mit dem Media Composer und speziellen Speichersubsystemen die von der Applikation geforderte Leistung bieten - und das nicht nur für die aktuelle Version der Software, sondern auch für zukünftige Releases.

 

All dies, das sei nicht verschwiegen, hat im Wortsinne seinen Preis: ATTO-Produkte gehören - ebenfalls im Wortsinne - nicht zu den billigsten am Markt. Wer aber seinen Kunden Top-Qualität liefern möchte, sollte seine Hard- und Software auch auf Produkten basieren, die - und das schreiben wir aus ureigenster Erfahrung - in der Regel „einfach funktionieren“. Was will man mehr?

 

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