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Blackmagic Cintel Film Scanner und Komplettsystem

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Blackmagic Cintel Scanner

Echtzeitfilmscanner, der 35mm- und 16mm-Film bei bis zu 30 Frames pro Sekunde über Thunderbolt 2 in Ultra-HD-aufgelöstes Video digitalisiert. Mit DaVinci Resolve Studio Software.
Blackmagic Cintel Film Scanner
BM-CINTELSCAN4K
Preis: 28.155,00 €
(33.504,45 € inkl. MwSt.)
33504,45
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Cintel Film Scanner

Film Scanner (auch als Telecine oder Filmabtaster bekannt), sind Geräte, die analoges, auf Film ausbelichtetes Bewegtbildmaterial digitalisieren und es somit für eine weitere Bearbeitung (Post-Produktion) auf Computern nutzbar machen.

 

Das britische Unternehmen Cintel (ein Akronym aus Cinema-Television, siehe https://en.wikipedia.org/wiki/Cintel) wurde bereits 1927 gegründet und hat 1950 den ersten Filmscanner bei der BBC installiert. Daraufhin lang gehörte Cintel jahrzehntelang zu den weltweit führenden Anbietern von Film Scannern - ein Geschäft das lange Zeit dermaßen “high-endig” war, dass weniger als eine Hand voll Telecine-Hersteller sich den weltweiten Markt aufteilten. In den letzten Jahren zogen die Produkte des Mitbewerbs in Sachen Preis-/Leistung an denen von Cintel vorbei, so daß Blackmagic Design im Juli 2012 die Technologien des darbenden Herstellers zusammen mit seinem immer noch zugkräftigen Namen erwerben konnte.


Aus "alt" mach "konkurrenzfähig"

Im Laufe der letzten Jahre brachte Blackmagic Design dann seine überarbeitete und in allen Bereichen modernisierte Version des Cintel-Film-Scanners heraus. Dieser Filmabtaster (siehe https://de.wikipedia.org/wiki/Filmabtaster) transferiert seine Daten via Thunderbolt-2-Schnittstelle zur angeschlossenen Workstation und bietet eine HDMI-Schnittstelle zum Anschluss eines UltraHD-Monitors zu Vorschauzwecken. Die Nutzung der Thunderbolt-2-Schnittstelle erlaubt es bis zu 20 Gbit/s an Daten vom Filmscanner zum Host-Computer zu übertragen - das ist mehr, als so manches andere Modell am Markt erlaubt und steht schlussendlich für die höchstmögliche Qualität der digitalen Rohdaten.  

 

Sehr hilfreich ist es in diesem Zusammenhang übrigens, dass Thunderbolt-2-Verbindungen inzwischen nicht mehr auf 2 Meter "kurze" Kabel begrenzt sind. Mit den weiter unten aufgeführten optische Thunderbolt-Kabeln von Corning sind bis zu 60 Meter Abstand zwischen Filmscanner und Workstation kein Problem. Typischerweise würde man jedoch Filmscanner nebst Workstation und zugehörigem Speichersubsystem in einem klimatisierten Serverraum aufstellen, von dem aus dann KVM-Verbindungen (siehe https://de.wikipedia.org/wiki/KVM-Switch#KVM-Extender) zum Arbeitsplatz laufen. Auch hier beraten wir Sie gerne! 

   

Wahlweise per VESA-Mount oder mittels des mitgelieferten Tischgestells in Position gebracht und mit einer passenden Workstation verbunden, ist der Betrieb des Blackmagic Design Cintel Film Scanners im Vergleich zu Modellen anderer Hersteller dann schlussendlich sehr einfach. Mit den Transporttasten (Play, Stop, Vorwärts/Rückwärts und Einzelbildweise Vor/Zurück) kann der Film transportiert werden.

 


Einsatz nur via Davinci Resolve Studio

Der eigentliche Betrieb, also der Vorgang der Filmdigitalisierung, wird über die Software DaVinci Resolve Studio initiiert und abgewickelt. Zu diesem Zwecke gehört eine Vollversion des Pakets nebst Dongle zum Lieferumfang des Scanners. Umfangreiche Informationen zu “DaVinci Resolve” können Sie übrigens unter eben diesem Stichwort ebenfalls auf unserem Webserver abrufen.

 

 

Das nebenstehende Bildschirmfoto zeigt DaVinci’s Cintel-Steuerpanel, welches aktivierbar ist, sobald die DaVinci-Workstation einen angeschlossenen Cintel Film Scanner erkennt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


ACHTUNG:

Dass Blackmagic Design den Cintel Film Scanner getreu seinem Firmenmotto zu einem im Vergleich mit anderen Filmabtastern äußerst niedrigen Preis anbietet, bedeutet nicht, dass die Gesamtkosten einer solchen Lösung ebenso signifikant unter dem Preis anderer Komplettlösungen liegen - schlussendlich kocht auch hier jeder nur mit Wasser. Der Preis für den Cintel Film Scanner beinhaltet eben auch nur den Film Scanner nebst Zubehör. Bei Ihren Kalkulationen müssen Sie zwingenderweise eine erhebliche Investition in die zugehörige Workstation nebst Speicher einplanen - denn die vom Cintel erzeugten Datenmengen sind gewaltig. Siehe dazu unsere Ausführungen auf dem nächsten Reiter.

 


Technische Daten:

Filmmaterial

  • Print
  • Negative
  • Interpositive
  • Internegative
  • Monochrom und Farbe

Filmstreifenformate

  • 35mm (2, 3, 4 Perforierungen)
  • Super 35mm (2, 3, 4 Perforierungen)
  • 16mm
  • Super 16mm

Native Auflösung

  • 4096 x 3072

Effektive Auflösungen

  • 3840 x 2880 – Super 35
  • 3390 x 2864 – Standard 35
  • 3390 x 2465 – Anamorphotisch 35
  • 1903 x 1143 – Super 16
  • 1581 x 1154 – Standard 16

HDMI-Formate (automatische Auswahl entsprechend der Monitorauflösung)

  • 3840 x 2160 Ultra HD
  • 1920 x 1080 HD

Audio

 

Transport-Funktionen

  • Continuous Motion

Laufgeschwindigkeit 1–30 fps

  • Shuttle:

1–100 fps (35mm)

1–200 fps (16mm)

  • Beschleunigung

5 - 30 fps/s

 

Kapazität

  • 609,6 Meter / 2000 Fuß

 

Anschlüsse

  • HDMI-Videoausgang v1.4 (10-Bit 4:2:2 nur für Vorschauzwecke).

  • Thunderbolt 2 zur Erfassung von Bild und Ton

 

Optionen der Schnittstelle

  • Programmierbare Sync-Ausgabe.

  • Symmetrischer Line-Level-Analogaudio-Eingang

  • AES-Digitalaudio-Eingang

 


 

 


 

 

 

Die Cintel/DaVinci-Workstation

Um es ganz deutlich zu sagen: Sie können den Cintel Film Scanner nicht sinnvoll einsetzen, ohne das Gerät mit einer äußerst Leistungsfähigen Workstation zu verbinden, die speziell auf die Bedürfnisse des mitgelieferten Software-Pakets DaVinci Resolve Studio zugeschnitten ist und über massive CPU- und GPU-Leistung verfügt. Zudem muss die Workstation über erhebliche Mengen an schnellem RAID-Speicher verfügen können, damit ein professionelles Arbeit mit dem Cintel Film Scanner möglich ist.

 

Viele der Aspekte, die sich rund um eine “DaVinci-optimierte” Workstation drehen, haben wir unter dem Produkt “Blackmagic Design DaVinci Resolve” (siehe Link unten) zusammengefasst. Doch es Bedarf noch ein wenig mehr, um eine Workstation perfekt für den Einsatz mit dem Cintel Film Scanner zu machen.

 

An vorderster Stelle sei hier der Speicher angesprochen: Bei einem Echtzeit-Scan von 35mm Filmmaterial fallen vom Cintel etwa 800 MByte pro Sekunde an Raw-Daten an; selbst ein 16mm-Scan benötigt noch 400 MByte/s an Kapazität auf dem Speicher. Folgende Beispielrechnung anhand eines fiktiven Projekts mit 60 Minuten Spielzeit soll Ihnen helfen, den Speicherbedarf korrekt einschätzen zu können:

 


‘Ne Menge Holz!

Vom Scanner kommen via der Thunderbolt-2-Schnittstelle 60 Minuten lang, jede Sekunde stolze 800 MByte an Rohdaten. Das sind 800*60*60 = 2.880.000 MByte oder fast 3 TeraByte! Diese Rohdaten müssen nun, bevor sie vernünftig weiter verarbeitet werden können, “debayerd” werden (siehe https://de.wikipedia.org/wiki/Bayer-Sensor). Gehen wir davon aus, daß hierbei ein hochwertiger DI-Codec wie ProRes 4444 oder DNxHR zum Einsatz kommt (und nicht unkomprimiert gearbeitet wird), kommen für die 60 Minuten nochmals ca. 200 MByte pro Sekunde hinzu, gerundet also nochmal 0,7 TB für die ganzen 60 Minuten. Das bedeutet 4 TB für nur 60 Minuten Film und das nur zum Scannen und umwandeln in einen hochwertigen DI-Codec. Typischerweise ist ein Mehrfaches dieser Menge dann zusätzlich für den Schnitt, verschiedene Codec-Versionen und ggf. sogar unterschiedliche Auflösungen etc. nötig. Und bedenken Sie: Es geht hier nicht nur “einfach” um viel Speicherkapazität - dieser Speicher muss während des Scan auch über seine gesamte Kapazität hinweg mit fast 1 GByte pro Sekunde geschrieben werden können. Eindringlich ans Herz gelegt sei zu dieser gesamten Thematik auch der Link https://de.wikipedia.org/wiki/Digital_Intermediate!

 

Typischerweise haben von uns speziell für den Einsatz mit DaVinci und dem Cintel FIlm Scanner konfigurierte Workstations einen DAS (Directly Attached Storage), also ein direct angebundenes RAID-System mit Kapazitäten jenseits der 30 TeraByte und Bandbreiten von über 1 GByte/s. Dazu gehören mehrere leistungsfähige GPUs, die das Debayering - einer der rechenaufwändigsten Schritte - immens beschleunigen und je nach Auflösung und Farbtiefe teils sogar in Echtzeit übernehmen.

 


langlebig, kühl, laut!

In der Summe muss man sich auch mit der Kühlung und der Lautstärke beschäftigen: Ein 19”-basiertes RAID-System, das z.B. per SAS (siehe https://de.wikipedia.org/wiki/Serial_Attached_SCSI) an die Workstation angebunden wird, hat typischerweise die (gewünschte) Eigenschaft, die Festplatten beim Betrieb so weit wie möglich herunterzukühlen, weil das deren zu erwartende Lebensdauer erheblich verlängert. Diese Kühlung jedoch führt zu erheblichen Geräuschen - ein Umstand, der übrigens genauso auf die in der Workstation verbauten GPUs zutrifft, die aber für ein flüssiges Arbeiten ebenso unumgänglich sind. Summa summarum: Die Kombination von Workstation und Speichersubsystem sollte nicht direkt am Arbeitsplatz stehen und bestenfalls in einem gekühlten Server-Raum, zumindest aber in einem (nicht mit Arbeitsplätzen belegten) Nebenraum aufgestellt werden. Das wiederum benötigt in der Regel entsprechende Elektronik zur Verlängerung von Maus, Monitor und Tastaturkabeln (siehe https://de.wikipedia.org/wiki/KVM-Switch#KVM-Extender).  

 

Als Spezialisten für High-End-Workstations für die visualisierende Industrie stellen wir DaVinci/Cintel-Workstations typischerweise nach einem Gespräch mit Ihnen individuell zusammen. Daher sehen Sie bitte die hier im Webshop aufgeführten Komplettsysteme lediglich als einen groben Anhaltspunkt dessen, was möglich ist und oft angefragt wird. Kontakten Sie uns daher bitte bei Interesse an DaVinci/Cintel-Lösungen per E-Mail oder Telefon und wir werden uns den Anforderungen Ihres ganz persönlichen Workflows und der von Ihnen bearbeiteten Projekte gerne stellen.

 


Profis am Werk, obwohl es auch amateurhaft ginge

Übrigens: Selbstverständlich orientieren wir uns mit unseren hier und anderswo auf der Website gemachten Empfehlungen “was man so an Leistung braucht” an den Bedürfnissen professioneller Anwender, deren Zeit viel Geld wert ist, die enge Deadlines von Kunden einhalten müssen, oftmals mit mehreren Personen und Spezialisten zu hohen Stundensätzen arbeiten - rundherum also den Computer möglichst nicht als das bremsende Glied in der Produktionskette sehen möchten. Auch uns ist z.B. bewusst, dass DaVinci per se jede Aufgabe auf einem noch so kleinen Laptop durchführen kann - wenn man nur genug Zeit hat. Und selbstverständlich kann man theoretisch die Geschwindigkeit, mit der der Cintel Film Scanner einen Film abtastet von 24 auf 5 Bilder pro Sekunde reduzieren - was dann logischerweise auch die oben erwähnte, notwendige Bandbreite des Speichersubsystems reduzieren würde. Aber all diese Überlegungen halten wir für typischerweise eher theoretischer Natur; in der Praxis bekommt oftmals der Dienstleister den Job, der nicht nur am effektivsten und besten sondern auch am schnellsten arbeitet. Und in einer solchen Konstellation bedarf es professioneller, der Peripherie angemessener Hardware die sich auch nur einem solchen Umfeld schnell amortisiert.

 

 

Mit dem neuen Audio- und KeyKode-Reader für den Cintel-Filmscanner von Blackmagic Design können Sie direkt beim Scannen von Filmmaterial Ton- und KeyKode-Daten einlesen. Der Reader ist ausgestattet mit einem magnetischen Kopf und einer roten LED. Er kann in Cyan, High-Magenta oder Silber ausgeführte Tonspuren auf 16- und 35-mm-Film sowie magnetische Tonspuren auf 16-mm-Film direkt in DaVinci Resolve einlesen.

Die mechanischen Präszisionsregler für Azimuth-Justage, die hochentwickelte Optik und die mechanischen Präszisionsregler sorgen für bestmögliche Tonaufnahmen, die absolut synchron mit dem Bildmaterial sind. Auch Tempoänderungen beim Scannen sind kein Problem: Gleichlaufschwankungen werden vom Capstan-Encoder automatisch korrigiert.

Mit diesem Reader können Sie außerdem KeyKode-Daten von Ihrem Filmmaterial einscannen. Durch die in KeyKode enthaltene Nummerierung ist jedes Einzelbild im Film identifizierbar. So fällt es leichter, die digitalisierten Filmframes mit ihren analogen Gegenstücken abzugleichen und so einen analogen Negativschnitt oder einen Neuschnitt von bereits bearbeitetem Filmmaterial aus verschiedenen Filmrollen durchzuführen, was den Postproduktionsworkflow erheblich beschleunigt.

 

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